Wo sind die “schwarzen Löcher” in den Märkten?
Daniel Wilhelmi in Profit Radar
vom 6. Februar 2009, 19:00 Uhr
ENL5462
Die Märkte pendeln weiter im Niemandsland. Es ist derzeit unmöglich zu sagen, wohin die Reise kurzfristig gehen wird. Sowohl für eine Bärenmarktrallye als auch für einen weitere Abwärtswelle gibt es Signale. Das gibt uns die Chance, auf ein anderes Thema auszuweichen.
In den letzten Wochen habe ich mit zahlreichen Kollegen und Bankern gesprochen. Zudem war ich letzte Woche auf der renommierten „24. Kapitalanleger-Tagung" der ZfU in Zürich.
Die ZfU, eine renommierte internationale Business School, veranstaltet seit Jahren jeden Januar diese Tagung, die sich inzwischen in der deutschen, österreichischen und schweizer Finanzwelt zu einer der bedeutenden Veranstaltung zur Strategie-Entwicklung für das jeweils angebrochene Börsenjahr entwickelt hat.
Hier treffen sich Asset-Manager, Volkswirte und Chefstrategen von allen Finanzinstituten und andere geladene Gäste (wie meine Wenigkeit), um sich Vorträge von Koryphäen wie Nobelpreisträger Edmund Phelps, Jim O´Neill, Chefökonom bei Goldman-Sachs und BRIC-Erfinder, oder Dr. Marc Faber anzuhören.
An den Thesen der zahlreichen prominenten Redner richten viele Fondsmanager gewichtige Teile ihrer Anlagestrategien für das neue Jahr aus. Viele der Aussagen, die Sie in den kommenden Monaten von den bekannten Börsen-Gesichtern auf n-tv und Co. sehen werden, kommen von dieser Tagung. Denn diese bekannten Leute waren ebenfalls alle vor Ort und lauschten andächtig den Vorträgen bzw. diskutierten angeregt mit den Kollegen der Branche.
Aus diesem gesammelten Feedback möchte ich Ihnen nun die so genannten „Black Spot" in den Märkten vorstellen
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