Wo Sie Ihr Geld rentabel parken können. Worauf Sie achten müssen
Georg Pröbstl in Nebenwerte Daily zum Thema Aktien & Aktienhandel
vom 28. Juni 2007 17:00 Uhr
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Lieber Leser,
die Urlaubszeit steht vor der Tür. Vielleicht freuen Sie sich schon auf eine längere Reise von einigen Wochen. Möglicherweise steht ein Fernziel an einen exotischen Ort jenseits des alltäglichen Trubels auf Ihrem Programm. Vielleicht wollen Sie aber einfach nur zu Hause, in Balkonien, ein paar Wochen abschalten und sich mit dem Alltagskram nicht beschäftigen. Vielleicht gibt es in Ihrem Depot die eine oder andere Position, die Sie jetzt vor dem Urlaub glattstellen und dabei schöne Kursgewinne sichern wollen.
Bis zum erneuten Einstieg am Aktienmarkt stellt sich dann oft die Frage: Was mit dem Geld machen? Wichtig dabei: Kein Risiko eingehen und trotzdem Zinsen kassieren.
Denn unter dem Kopfkissen oder auf dem Sparbuch wirft Ihr Geld nicht sonderlich viel ab. Da liegt die Rendite nämlich zwischen 0,0 und etwa 2,0 Prozent. Tatsächlich gibt es aber deutlich bessere Möglichkeiten. Wenn ich mir die Entwicklung der Guthabenzinsen ansehen, werde ich in letzter Zeit doch immer wieder überrascht: Schon jederzeit verfügbares Tagesgeld wirft inzwischen recht passable Erträge ab.
Bei 1822direkt (www.1822direkt.com) beispielsweise gibt es für Neukunden derzeit bereits ab dem ersten Euro 4,05 Prozent Zins pro Jahr für Tagesgeld. Bei E-Trade (www.etrade-zins.de) und DAB-Bank (www.dab-bank.de) bekommen Neukunden bei gleichzeitiger Eröffnung eines Depots beim Tagesgeld mit 4,0 Prozent ebenfalls ab dem ersten Euro fast genau so viel. 4,0 Prozent kassieren auch die Neukunden auf dem Hochzinskonto bei der SEB (www.seb-bank.de). Auf die gleiche Rendite kommen Neukunden bei der Netbank (www.netbank.de) mit ihrem kostenlosen Girokonto.
Wichtig bei diesen Angeboten: Sie sollten vor Überweisung von größeren Geldbeträgen prüfen, wie es mit der Einlagensicherung Ihres Guthabens aussieht. Denn im Falle der Pleite einer Bank könnte es Ihnen passieren, dass Sie unter Umständen bei großen Summen einen Teil Ihres Anlagebetrags verlieren. Ist die Bank aber dem Einlagensicherungsfonds angeschlossen, sind in aller Regel mindestens einige Millionen Euro abgesichert. Denn mit dem Einlagensicherungsfonds des Bundesverbandes deutscher Banken sind die Guthaben jedes einzelnen Kunden bis zur Höhe von 30 Prozent des maßgeblich haftenden Eigenkapitals der jeweiligen Bank voll gesichert. Auf der Homepage des Bankenverbandes (www.bdb.de) können Sie die Sicherungsgrenze der einzelnen Banken abfragen.
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