Wissenswertes zu Weizen
Andreas Lambrou in Rohstoff Daily zum Thema Agrar-Rohstoffe
vom 15. Mai 2007 20:45 Uhr
ENL5454
Weizen ist das weltweit am zweithäufigsten angebaute Getreide, nach Mais und gefolgt von Reis. In den USA bildet Weizen die viertgrößte Erntekapazität nach Mais, Sojabohnen und Heu.
Weizen wird auf allen Kontinenten angebaut. Als Brotgetreide ist es ein Grundnahrungsmittel. Die spezielle Form Hartweizen verwendet man zur Herstellung von Teigwaren.
Auch als Futter in der Tiermast wird es verwendet.
Anbau
Der Weizen stellt an sich hohe Anforderungen an Klima, Boden und Wasserversorgung.
Obwohl die Weizenpflanzen kurzzeitig bis Minus 20 Grad Celsius frostresistent sein können, bevorzugen sie ein warmes und trockenes Klima.
Winter – und Sommerweizen
Man unterscheidet grundsätzlich zwischen Winter – und Sommerweizen.
Der Großteil des angebauten Weizens (in den USA und auch Europa) ist Winterweizen. Denn er hat grundsätzlich einen großen Vorteil gegenüber allen anderen Getreidesorten. Seine Kornerträge liegen mit durchschnittlich 60- 70 dt/ha über allen anderen.
Der Winterweizen wird im Herbst ab Mitte September, bis spätestens Dezember ausgesät. Die Saat keimt und überwintert schließlich. Die Ernte erfolgt im Sommer des darauf folgenden Jahres. Etwa bis Juli.
Der Sommerweizen dagegen wird im Frühjahr ausgesät. Er benötigt keine Vegetationsruhephase, seine Entwicklung ist also frühzeitiger abgeschlossen. Doch liegen seine Kornerträge auch deutlich unter denen des Winterweizens.
In Deutschland zum Beispiel werden nur 10 % der Weizenanbaufläche mit Sommerweizen ausgesät.
Die größten Produzenten
Die größten Weizenproduzenten sind China, Indien, die USA, Russland, Frankreich, Kanada, Australien und Deutschland.
Noch im Jahr 2005 wurde 630 Millionen Tonnen Weizen geerntet. Inzwischen wird es von Jahr zu Jahr weniger….
So long liebe Leser….entschuldigen Sie mich jetzt bitte, mein Nudelgericht wartet auf mich …überdies muss ich wohl noch Brot kaufen… oder doch lieber gleich einen ganzen Kontrakt?!...ach nein, ich warte bis es etwas billiger ist…
Ihr Andreas Lambrou
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