Henrik Voigt, Chefredakteur Dax Profits in Investors Daily
vom
die grottenschlechten US-Arbeitsmarktdaten vom vergangenen Freitag lösten an den Börsen weltweit nach Monaten einer eher sanften Korrektur erstmals größere Kursstürze aus. Es sieht so aus, als wäre die Masse von der Konjunkturentwicklung überrascht worden und als werden erst jetzt, nach einer Abwärtstrecke von fast 20 Prozent beim DAX (ausgehend vom Euphorie-Hoch Mitte März), die Realitäten allmählich zur Kenntnis genommen und größere Aktienbestände veräußert. Dabei hat sich die aktuelle Entwicklung bereits seit geraumer Zeit abgezeichnet. Ich berichtete immer wieder an dieser Stelle.
Wir hatten in Dax Profits rechtzeitig vor der Entwicklung gewarnt
Noch im Januar feierten sich die Anleger selbst, als wir den stärksten Jahresauftakt an den Börsen aller Zeiten sahen. Die Börsen seien immun gegen schlechte Nachrichten geworden, hieß es damals. Dass dieser Kursanstieg überhaupt keine Substanz hatte, sondern nur von naiver Euphorie getragen wurde, interessierte damals die wenigsten Analysten. Wir wiesen
hingegen immer wieder darauf hin, dass die euphorische Stimmung an den Börsen in Verbindung mit einer sehr schwachen Konjunkturentwicklung und einer ungelösten Schuldenkrise die Börsen im Jahr 2012 wohl ebenso hart abstürzen lassen werden
wie im Crashjahr 2011.
Inzwischen wird dieses Szenario allmählich Realität, doch von einem Boden dürften wir noch weit entfernt sein. Dafür müsste die Stimmung viel pessimistischer sein. Diese ist jedoch allenfalls inzwischen im neutralen Bereich angekommen und hat somit noch viel Platz nach unten. Für einen Boden müsste sich zudem die konjunkturelle Entwicklung verbessern. Davon kann allerdings keine Rede sein. Der Abschwung beginnt erst.
Die europäischen Einkaufsmanagerindizes beispielweise stehen jetzt auf einem Niveau unterhalb der Tiefs vom September 2011, die Börsen (insbesondere der DAX) notieren aber noch weit über diesem Stand. Hier besteht also noch erheblicher Anpassungsbedarf nach unten. DAX-Stände unter 5000 Punkte in diesem Jahr dürften also problemlos möglich sein, falls wir keinen konjunkturellen Lichtstreif am Horizont sehen. Und der ist derzeit nun wirklich nicht in Sicht.
Für die Leser hat sich das ausgezahlt
Die Leser meines Börsendienstes Dax Profits dürfte ein solches Börsenszenario allerdings nicht weiter stören. Sie waren durch meine Analysen rechtzeitig gewarnt und vorbereitet. Sie sind nicht den "Aktien-Pushern" auf den Leim gegangen, die seit Monaten immer wieder zum Nachkaufen animieren und so die Verluste ihrer Leser maximieren. Nein, die Leser haben meine defensive Depotstrategie befolgt und stehen in diesem Jahr sehr schön im Plus und werden von der weiteren Entwicklung mit einem gut strukturierten Depot noch mehr profitieren.
Den Rest (Rezession, Schuldenkrise etc.) können wir ohnehin nicht ändern. Aber es ist immer gut, auf alles vorbereitet zu sein. Egal, was da kommen möge. Und genau das ermögliche ich Ihnen auf diesen Seiten hier jede Woche.
Wie es an den Märkten weitergeht, das erfahren Sie im DAX Profits, den Sie jetzt 30 Tage gratis testen können.
Herzliche Grüße und viel Erfolg, Ihr
Henrik Voigt
Chefredakteur Dax Profits
- Kommentar von Schtaefanos
Sehr geehrter Herr Chefredakteur Henrik Voigt, bitte lesen Sie den Kommentar von Ihrem Kollegen, dem Chefredakteur von Mike Rückert, dessen Beitrag das Gegenteil erzählt. Komisch oder?? MfG, schtaefanos
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