Wie Sie clever von der steigenden Nachfrage für Öl profitieren
Daniel Wilhelmi in Profit Radar
vom 20. Juni 2011, 19:00 Uhr
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Im letzten Profit Radar bin ich darauf eingegangen, dass es einen intelligenteren Weg gibt, um von der Hausse bei Öl zu profitieren, als Direktanlagen in das schwarze Gold. Natürlich spreche ich dabei von Zertifikaten, Hebelprodukten oder ETCs. Ich gehe mal davon aus, dass Sie sich nicht einen vollen Tanklastwagen in den Vorgarten stellen.
Das Problem bei Direktinvestments, vor allem bei den populären gehebelten Produkten, ist ja, dass kurzfristige Prognosen über die Preisentwicklungen inzwischen eigentlich nicht mehr möglich sind. Es sind einfach zu vielen unkalkulierbare Variablen im Spiel (z.B. durch kurzfristig agierende Hedge Fonds), die zu bedeutenden Teilen gar nichts mehr mit dem Rohstoffsektor zu tun haben (z.B. Öl als Währungsabsicherung).
Klar ist jedoch, dass die mittel- bis langfristige Nachfrage für Öl weltweit steigen wird. Für die aktuelle Taipan-Ausgabe haben wir deshalb gezielt einen Wert heraus gesucht, der von der unaufhaltsam steigenden Nachfrage profitieren wird- und zwar ohne die Risiken der kurzfristigen Preisschwankungen.
Dieses Investment hat jedoch noch einen weiteren Vorteil: Die meisten Ölinvestments profitieren von einem steigenden und hohen Ölpreis. Warum die Ölförderer von hohen Preisen des schwarzen Goldes profitieren, ist klar: Je höher der Ölpreis, desto höher die Gewinne - das gilt vor allem für Produzenten mit hohen Förderkosten.
Die Geschäfte der Ausrüster laufen auch besser, je höher der Ölpreis ist. Denn desto mehr sind die Produzenten bereit, Geld in neue Ausrüstungen oder Modernisierungen zu investieren. Auch die Anbieter von Dienstleistungen, wie beispielsweise Transocean, verbuchen mehr Aufträge, je höher der Ölpreis ist.
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