Wie sich Insider und Outsider der Welt des Geldes nähern
Bill Bonner in Kapitalschutz Akte zum Thema Aktien & Aktienhandel
vom 25. November 2011, 07:30 Uhr
ENL5454
Aufwärts versus Abwärts.
Zombies gegen Produzenten.
Inflation gegen Deflation.
Fed gegen den Markt.
Expansion gegen Kontraktion.
Zentralisierung gegen Dezentralisierung.
Bulle gegen Bär.
Und niemand weiß genau, wie das ausgehen wird. Einige setzen auf eine "Erholung" und einen neuen Bullenmarkt. Andere setzen ihr Geld auf Gold oder halten Cash...weil sie weitere Krisen erwarten, und weitere Probleme.
Der Markt ist entschlossen, die Schuldenblase zu deflationieren. Die Fed ist entschlossen, ihn zu stoppen. Einer zerstört Papierschulden. Der andere druckt mehr davon. Das Ergebnis ist immer noch offen.
Es gibt eine weitere Art und Weise, wie man sich diesen großen Kampf ansehen kann - es ist ein Kampf zwischen den Outsidern und den Insidern.
Die Outsider sind nicht kontrollierbar...und es ist nicht vorhersehbar, wie sie agieren. Das sind die kreativen Zerstörer, über die Schumpeter gesprochen hat, welche immer neue Wege finden, Dinge zu tun...und die alten Wege zerstören. Aber in ihrem ganzen Chaos schaffen sie gleichzeitig realen Reichtum.
Jede neue Industrie wird von Outsidern geschaffen. Henry Ford war der Sohn von Flüchtlingen aus Irland, die vor der dortigen Hungersnot geflohen waren...Steve Jobs hatte die Uni abgebrochen...und er verehrte Edwin Land, einen anderen Studienabbrecher, der die Polaroid Film-Industrie erfunden hatte.
Es wurden Silizium-Chips entwickelt mit Geld, welches vom Kartoffelanbau stammte. Aber sobald die Gründer gegangen sind, dann übernehmen die Insider. Die Technologie-Unternehmen gehen von der Kontrolle der Gründer und Technologie-Liebhaber in die Kontrolle von Verkäufern und Buchhaltern über. Die Absolventen der Business Schools übernehmen. Deren Ziel ist es nicht, neuen Reichtum zu schaffen, sondern ihre Macht zu bewahren und auszubauen, auch ihren Status, und ihren persönlichen Reichtum.
Diese Leute heuern Lobbyisten an. Sie unterstützen Gesetze, welche den Wettbewerb einschränken. Sie bevorzugen Regulierungen und Beschränkungen für neue Wettbewerber und spenden großzügig an Politiker beider Parteien.
Zum ersten Teil von: Verlorenes Jahrzehnt