Wie man die eigene Goldpreisprognose errechnet – Teil 1
Jeff Clark in Traders Daily zum Thema Goldpreisentwicklung
vom 26. August 2008, 12:00 Uhr
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Mehr als jeder andere Rohstoff steigt (und fällt) der Goldpreis mit der Nachfrage durch die Investoren. Die Nachfrage durch die Verbraucher und die industriellen Nutzer sind im Gegensatz dazu eine eher zweitrangige Überlegung. Man könnte auch sagen, dass die Massenpsychologie den Goldpreis letzten Endes kontrolliert.
Wenn Sie zu der Zeit investiert haben, als alle wegen des Internets aus dem Häuschen waren, dann können Sie sich vielleicht noch an die absolute Hysterie in Bezug auf die Aktien der NASDAQ erinnern? Erinnern Sie sich noch daran, dass alle Bescheid wussten? Erinnern Sie sich noch an die Aufregung wegen des neuesten Internetunternehmens von dem man bei der Arbeit, zu Hause oder bei Freunden gehört hat? Erinnern Sie sich noch an die Geschichten über Leute, die fast über Nacht reich geworden sind?
Ich kann mich noch an einen Bericht in den Nachrichten erinnern, in dem es hieß, dass die Gemeindevertreter in Lake Tahoe in Sorge seien, weil all die Dot.com-Millionäre aus dem Silicon Valley die Grundstücke direkt am See kaufen würden, dort Wand an Wand ihre Häuser bauen und so die Sicht auf den See für alle anderen verbauten.
Diese Unternehmen waren nicht wirklich die KGVs von 400 wert und viele hatten überhaupt gar keine Erträge. Doch diese Aktien haben sich nicht nur verdoppelt und verdreifacht, sie sind um den Faktor 10 gestiegen und teilweise sogar um noch mehr. Es gab Internetaktien, die um das 100fache gestiegen sind.
Wird das jetzt auch mit Gold passieren?
Wohl kaum. Die allgemeine Öffentlichkeit ist Gold gegenüber eher gleichgültig - was beweist, dass die Phase der Manie immer noch vor uns liegt und das gibt eine Vorschau auf die Art der Hysterie, die kommen wird, wenn die Schwierigkeiten der Wirtschaft schlimmer werden. Rechnen Sie damit, dass die Manie von Morgen für Goldinvestitionen noch stärker ausfallen wird, als die vergangene Manie bei den Internetaktien. Bei Gold hat man es nicht nur mit dem Gierfaktor zu tun, da gibt es auch noch die Faktoren Angst oder die Flucht zur Qualität, die den Preis nach oben treiben werden.
Wenn das so ist, ist es dann möglich, zu prognostizieren, wie die Massenpsychologie den Goldpreis nach oben treiben wird? Und ebenso wichtig, gibt es einen Möglichkeit festzustellen, wann man verkaufen sollte? Es gibt zahlreiche Vorhersagen, aber es ist auch leicht, zu reden. Also habe ich eine einfache Methode entwickelt, mit der Sie selbst ausrechnen können, wo der Goldpreis seinen Gipfel erreichen wird, so dass man weiß, wann man verkaufen muss.
Um ihren persönlichen Goldwert zu bestimmen, sollten sie das morgen folgende Quiz machen, dessen Durchführung zwei Minuten dauert und bei dem es um das geht, was sie gelesen haben und was sie von den Leuten in ihrem Bekanntenkreis hören. Hier ist der Schlüssel, um jede Antwort zu bewerten:
- Wenn die Antwort Null ist, dann vergeben Sie einen Punkt.
- Wenn die Antwort zwischen 1% und 10% liegt, dann vergeben Sie keinen Punkt
- Wenn die Antwort über 10 liegt, dann ziehen Sie einen Punkt ab.
Morgen dann zu den Fragen - zum „Gold-Quiz"!
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