Wie die Politik mit der Krise umgeht
Alexander Hahn in Investoren Wissen
vom 30. März 2009, 16:00 Uhr
ENL5454
Liebe Leser,
nahezu täglich wird uns in den Massenmedien suggeriert, die Politik sei besorgt um die Lage in der Bundesrepublik. Als "Rettungspakete" und "Konjunkturpakete" bezeichnete, außer Kontrolle geratene Geld-Ausgebe-Programme sollen das Schlimmste verhindern und nun müssten dringend "neue und gute" Regeln geschaffen werden, damit sich solch eine Krise nicht wiederholen könne.
Wie solch "gute" Regeln anscheinend nach Vorstellung einiger Politiker aussehen, sollten Sie sich unbedingt näher ansehen. Kürzlich entdeckte ich einen wirklich interessanten ARD-Beitrag zu diesem Thema, der sich mit der Frage der "Transparenz" auseinandersetzt. Sie werden erstaunt sein, was einige einflussreiche Politiker sich hierunter vorstellen...
Damit aber nicht genug:
In Brüssel sieht man die Krise in einigen Bereichen anscheinend ganz locker und möchte sich die eigenen Pensionen, die durch die Finanzkrise etwas litten, einfach durch weitere Steuergelder aufpumpen. Schnell in die Kasse gegriffen, die eigenen Taschen mit Steuergeldern vollgestopft und gelöst ist das Problem...
Andere dt. Politiker fordern inzwischen gar eine Abwrackprämie für Kaffeemaschinen (Das ist kein Scherz! Sie lesen richtig.). Sieht so eine tragfähige und vernünftige Lösung dieser Krise aus? Ich denke, für die Beantwortung dieser Frage braucht es kein Wirtschaftsstudium...
Ich kann es hier nur immer wieder schreiben: Sorgen Sie für sich selbst vor und verlassen Sie sich keinesfalls auf die Masse der Politiker. Wo deren Hauptprioritäten liegen zeigt sich in dieser Krise (nicht nur durch die oberen beiden Quellen) immer deutlicher: Ganz sicher nicht bei Ihnen oder mir!
Beste Grüße
Alexander Hahn