Wer empfiehlt was: Thyssen Krupp und Salzgitter
Cindy Bach in Insider Daily zum Thema Aktien & Aktienhandel
vom 14. August 2008, 10:00 Uhr
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Liebe Leserinnen, liebe Leser,
der DAX ist heute mit leichten Kursgewinnen in den Handel gegangen. Der deutsche Leitindex, der gestern im Handelsverlauf über 2 Prozent verloren hatte, stieg um 0,4 Prozent auf 6.446 Punkte. Zu den größten Gewinnern zählten im frühen Geschäft die Aktien deutscher Stahlkonzerne. So konnte ThyssenKrupp ein Plus von 2,4 Prozent erzielen. Der international ausgerichtete Technologiekonzern, der seine Aktivitäten in die drei Kompetenzbereiche Stahl, Industriegüter und Dienstleistungen unterteilt hat, hatte zuvor seine Ergebnisprognose für das laufende Geschäftsjahr angehoben. Der Konzern mit Sitz in Duisburg und Essen teilte bei der Vorlage des Berichts für die ersten neun Monate mit, man erwarte statt wie bisher 3,0 Mrd. Euro nun ein Ergebnis von über 3,2 Mrd. Euro vor Steuern und Sondereffekten. Der Umsatz soll weiterhin bei 53 Mrd. Euro liegen.
Im MDAX zogen die Papiere von Salzgitter um 1,6 Prozent an, nachdem auch Deutschlands Stahlkonzern Nummer zwei nach einem wachstumsstarken Halbjahr seine Prognose erhöht hatte. Vor Steuern werde der Konzern 2008 über eine Milliarde Euro verdienen, teilte der Konzern, der neben der Stahlerzeugung auch im Handel mit Stahl sowie im Bereich Dienstleistungen und Röhren engagiert ist, mit. Bislang hatte Salzgitter ein Vorsteuerergebnis von mehr als 900 Mio. Euro in Aussicht gestellt.
Es ist also kein Wunder, dass die beiden Stahlriesen auch auf den Kauflisten" zahlreicher Börsenexperten vertreten sind. Ich habe mich einmal für Sie umgeschaut, was die Börsendienste zu ThyssenKrupp und Salzgitter meinen.
Salgitter: Zeit für einen gestaffelten Einstieg
In der Platow Börse beispielsweise fand ich eine brandaktuelle Kaufempfehlung zu Salzgitter. Die Experten argumentierten darin wie folgt: (...) Viele fürchten den Ausbau des Konzerns zu einem Konglomerat, nachdem Salzgitter mit 5,8% bei der Norddeutschen Affinerie (NA) eingestiegen ist. (...) Die Angst deckelt (noch) den Kurs, doch halten wir dies für überzogen. Salzgitter sieht die NA als ein Finanzinvestment an. Stärkere Beachtung sollten bald wieder die Fakten finden. (...) Der anhaltend hohe Stahlpreis bei stabiler Angebotslage sowie eine Neubewertung von Lagerbeständen sollten die Gewinnkennzahlen treiben. Zugleich bleibt die Nachfrage nach Röhren weiterhin hoch. Im April lief die Produktion für den Bau der Ostsee-Pipeline an. Zuletzt (...) Steigen Sie nun gestaffelt ein."
ThyssenKrupp: Von steigenden Stahlpreisen profitieren
Bereits im Vorfeld der anstehenden Zahlen zum dritten Quartal haben die Analysten von Independent Research ihre Akkumulieren" Einstufung für die Aktien von ThyssenKrupp
nochmals bestätigt. Sie begründeten ihre Bestätigung mit der Tatsache, dass der Stahlkonzern im dritten Quartal von den steigenden Stahlpreisen profitiert haben. Auch wenn starke Preiserhöhungen der Aufrechterhaltung der Gewinne für das Gesamtjahr 2008/2009 im Segment Flachstahl dienlich sein dürften, könnte dies von Vertragsverhandlungen mit den Automobilproduzenten überschattet werden. Jedoch könnten schlechtere wirtschaftliche Bedingungen, sowohl im In- als auch im Auslandsgeschäft, deutlicher werden. Dennoch belassen sie auch das Kursziel für den Wert unverändert bei 40 Euro", so die Börsenexperten
Auch mein geschätzter Kollege Jürgen Schmitt vom AKTIEN-MONITOR hat für die deutsche Nummer eins der Stahlbranche aktuell einen Rückkauf in sein konservatives Musterdepot geplant. Er hat ThyssenKrupp bereits seit 2004 auf dem Kurszettel seines erfolgreichen Börsendienstes stehen und erzielte damit seither ein Gesamtergebnis von +291 Prozent. Folgen Sie dem anerkannten Aktien-Strategen Jürgen Schmitt jetzt für 30 Tage GRATIS bei seiner Erfolgsstrategie. Melden Sie sich hier und jetzt für das große AKTIEN-MONITOR-Probeabo an und lassen auch Sie sich von dieser Investmentkunst begeistern!
Ich wünsche Ihnen einen schönen Donnerstag.
Ihre
Cindy Bach