Welchen Stopp-Kurs gibt der Chart vor?
Till Kleinlein in CFX Trader Kolumne
vom 18. März 2010, 08:30 Uhr
Neben einer %-Regel, die ich Ihnen in der gestrigen Ausgabe näher gebracht habe, ist das gängigste Kriterium bei einer Stopp-Setzung für Kurzfrist-Trader die Chart- und Markttechnik. An welcher Stelle die Verluste begrenzt werden sollen gibt die genauere Betrachtung des Charts oder des Kurs-Verhaltens wider. Was sticht ins Auge bzw. welchen Stopp-Kurs gibt der Blick auf den Chart vor?
Der Trader sucht im Chart markante Stellen, die sich für eine Stopp-Setzung anbieten. Zum Beispiel können dies Widerstands- oder Unterstützungszonen, Gleitende Durchschnitte oder die oberen und unteren Begrenzungslinien von Chart-Formationen (Wimpel, Flaggen, etc.) sein. Je nach geplanter Trade-Richtung - also long oder short - wird dann knapp ober- oder unterhalb dieser relevanten Kurs-Marken die Stopp-Order platziert. Dabei ist zu beachten, dass diese nicht zu eng an die Linien gesetzt wird, da nur in den seltensten Fällen punkt- oder pips-genau eine Widerstands- oder Unterstützungslinie angelaufen wird. In der Regel werden diese leicht verfehlt. Man spricht dabei vom so genannten „Marktrauschen".
Keine Angst! Ich drifte nicht komplett in den Theorie-Dschungel ab. Ab kommenden Montag lesen Sie wieder, wie ich meinen Trading-Alltag bewältige. Solange verweile ich noch im Urlaub.
Bis morgen
Till Kleinlein
Chefredakteur CFX Trader Kolumne
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