Welche Option ist da wohl wahrscheinlicher?
J. Christoph Amberger in Baltimore in Traders Daily
vom 5. Februar 2010, 12:00 Uhr
ENL5454
Wenn es um Wettbewerbsfähigkeit geht, dann gibt es nur zwei Dinge, die zählen: Qualität und Preis.
Die USA sind wahrscheinlich immer noch fähig, bei der Qualität wettbewerbsfähig zu sein. Aber selbst jetzt - ohne die zusätzlichen Kosten der Sozialprogramme Obamas und seinen wie eine Strafe erscheinenden Umweltsteuern für das produzierende Gewerbe - können die USA nicht in einen Preiswettbewerb treten mit Ländern wie China, Vietnam, der Tschechischen Republik,....sogar der Ukraine.
Denn amerikanische Arbeit ist bereits jetzt zu teuer. Wenn man die US-Exporte so wettbewerbsfähig machen möchte, dass sie sich in irgendeinem Zeitraum verdoppeln - von Obamas Fünfjahres-Plan ganz zu schweigen - bedeutet das, dass die Arbeitskosten sinken oder die Automatisierung steigen müssen.
Das bedeutet einen niedrigeren Lebensstandard oder weniger verfügbares Einkommen für die amerikanischen Arbeiter. Oder erhöhte Arbeitslosigkeit.
Es gibt allerdings einen anderen Weg.
Wenn man dem Dollar erlaubt, zu fallen - durch weiter steigende Staatsausgaben und das Anhäufen von Schulden.
Ich frage mich: Angesichts dessen, was wir bisher gesehen haben - welche Option ist da wohl wahrscheinlicher?