Welche Gipfel liegen hinter uns?
Bill Bonner in Kapitalschutz Akte zum Thema Kapitalschutz
vom 27. Februar 2008 07:30 Uhr
ENL5462
Derweil hat Byron King den Eindruck, dass die gesamte Welt langsamer läuft. Die Ölproduktion hat den Gipfel überschritten. Die amerikanische Macht hat ihren Gipfel auch hinter sich gelassen – jetzt, wo die wichtigsten Industriezweige mit dem Orientexpress abreisen. Und mit der amerikanischen Industriemacht… und den Krediten… geht auch die Fähigkeit, sich selbst zu schützen, schreibt Byron:
Unsere Politiker und die gesellschaftliche Elite scheinen zu glauben, dass eine starke Bauindustrie, die zwischen den beiden Weltmeeren schicke Hütten in die Landschaft stellt, auf eine robuste Wirtschaft und eine mächtige, nach vorn blickende Kultur verweisen. Irgendwie scheint es in Ordnung zu sein, die dafür notwendigen Wirtschafszweige der Metallgewinnung, des Mühlenwesen, der Produktion und Herstellung außer Acht zu lassen.
Sie glauben wirklich, dass wir, nur weil die Zentralbank das Geld meterweise drucken kann, immer einen Ausweg haben werden. Offenkundig sind sie so weit davon entfernt, die greifbare Knappheit zu erfassen, dass sie sich nicht vorstellen können, dass sie vielleicht einfach nicht mehr in der Lage sein könnten, etwas zu erreichen.“
Knappheit ist etwas, von dem Byron sehr viel versteht – ganz besonders dann, wenn es um Öl geht. Mit jedem Tag konsumiert die Welt mehr Öl als sie herstellt. Das Öl, das heute noch im Boden ist, wird immer knapper, schwerer zu finden und schwerer zu fördern und damit deutlich wertvoller, als das Öl der Vergangenheit.
Die ganz einfachen Regeln der Wirtschaftswissenschaft sagen uns, dass wenn das Angebot reduziert ist, der Preis steigen wird.
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