Was steckt hinter Chinas Aufstieg?
Bill Bonner in Kapitalschutz Akte zum Thema Kapitalschutz
vom 28. September 2011, 07:30 Uhr
ENL5454
Laut dem Buch "Eclipse" von Arvind Subramanian werden drei Kräfte den Aufstieg Chinas bestimmen:
1. Demographie
2. Konvergenz
3. "Schwerkraft"
Da Chinas Bevölkerung mehr als vier Mal so groß ist wie die der USA, muss China nur ein Viertel des Outputs pro Kopf erreichen, um den gesamten Output der USA zu erreichen. Mr. Subramanian ist der Ansicht, dass China bereits jetzt die größte Volkswirtschaft der Welt ist, wenn berücksichtigt wird, dass viele lokale chinesische Güter und Dienstleistungen außerhalb der großen Städte zu niedrigen Preisen berechnet werden. Allerdings sei die chinesische Wirtschaft auch irgendwie "rückständig". Das wiederum gibt erhebliches Aufhol-Potenzial, anders als im Fall von Japan. Die japanische Wirtschaft hat ein sehr hohes Niveau erreicht, und auch bei Erreichen dieses Niveaus blieb sie kleiner als die US-Wirtschaft.
Chinas dominante Stellung im Welthandel
Angetrieben durch diese Kräfte wird China im Jahr 2030 für mehr als 23% des weltweiten BIP verantwortlich sein (gemessen an Kaufkraftparität), so berechnet Mr. Subramanian. Amerika wird dann weniger als 12% Anteil haben. China wird auch im Welthandel dominieren. Diese Projektion beruht auf einem "Schwerkraft"-Modell des Handels, welches annimmt, dass der Handel zwischen Ländern von deren wirtschaftlichem Gewicht und der Entfernung zwischen ihnen abhängt.
Chinas Anteil am Welthandel wird den Anteil der USA übertreffen, weil Chinas Wirtschaft schneller expandiert und weil Chinas Nachbarn ebenfalls schneller wachsen als die im Hinterhof Amerikas.
Über die Rettung Amerikas
Ich denke weiter darüber nach, wie leicht es wäre, Amerika zu retten. Ich bin fast versucht, dem Präsidenten oder sonst jemandem einen Brief zu schicken. Aber warum sollte ich das tun? Er würde nicht auf mich hören. Er würde mich nicht verstehen. Er würde sich nicht um mich kümmern.
Dieses Land, es ist mein Land, und es ist nicht im Interesse des Präsidenten, das zu verstehen. Denn genau darum geht es bei der "Zombifizierung". Die Zombies übernehmen das Land. Sie kontrollieren die Regierung, das Militär, die Schulden, die Ärzte....sogar große Unternehmen.
Sie saugen das System aus, so dass Wettbewerb schwierig ist...und ehrliche Arbeit zahlt sich kaum aus.
Zum zweiten Teil von: Baltimore in der Hand von Zombiesähnliche Beiträge:
Kommentare
Kommentar abgeben- Kommentar von Jo (28.09. 2011 19:54 Uhr):
...wer oder was ist denn mit Zombies gemeint?
Antworten - Kommentar von Peter Harting (28.09. 2011 21:28 Uhr):
Wer sich engagiert, ist der Dumme; wer sich nicht engagiert, ist dumm - dran, wenn er in die Hände der Engagierten fällt. Wer die Welt retten will, sollte das tun, aber zufrieden sein, wenn sein Beitrag dazu darin besteht, vor seiner Haustür einen menschenwürdigen Eindruck zu schaffen. Wenn es ihm außerdem gelingt, hinter der Haustür eine ordentliche Existenz zu führen, ist er schon fast ein Prophet. Denn eines kann er heute nicht wie der Prophet alter Schule: In die Öffentlichkeit gehen. Dort warten das Fernsehen und die bebilderte Zeitung. Haben die ihn erst Mal entdeckt, bleibt vom Propheten nur das andere P: Die Propaganda. Was wir hier zu lesen bekommen ist amüsant lesenswerte Gegenpropaganda.
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