Was ist der „Black Friday?“
Daniel Wilhelmi in Profit Radar
vom 04. Dezember 2006 19:00 Uhr
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Ich hoffe, Sie hatten ein schönes Wochenende. Meines war wieder mal von Arbeit übersäht. Doch heute Abend gönne ich mir meine Auszeit! Denn um 20:00 Uhr kommt der 1. Trainerauftritt von Christoph „dem Weltenretter“ Daum beim 1. FC Köln. Wenn unter Ihnen Fans des MSV Duisburg sein sollten: Ich bin mir sicher, Sie sind nette Menschen und ich persönlich mag die Zebras sogar, aber heute zwischen 20:00 bis 22:00 Uhr sind sie wir Gegner – rein sportlich gesehen natürlich. Nehmen Sie es nicht persönlich. Nach 22:00 Uhr ist alles vergessen, es ist ja schließlich nicht so, als ob Sie aus Leverkusen kommen…
Oh, sieh an: Jetzt ist es Montagabend gegen 18:00 Uhr und die Welt steht immer noch. Hm, da ist die Erde wohl mal wieder nicht um 10:43 untergegangen. Na, da hat mein nächster Teil über Gold ja noch Zeit bis morgen.
Denn ich habe eine Anfrage zu den Ausdrücken “Black-Friday“ und „Cyber-Monday“ erhalten, die derzeit mit Zusammenhang mit der amerikanischen Konsumbranche genannt werden. Wofür stehen diese Begriffe und warum sind sie so wichtig? Eine berechtigte Frage, die ich hier im Profit Radar schnell erklären kann.
In der Tat müssen Sie sich dafür allerdings mit der amerikanischen Gesellschaft gut auskennen, um diese beiden Ausdrücke aus dem Konsumsektor zu verstehen. Dabei geht es noch mal um das Erntedank-Fest Thanksgiving, das immer am letzten Donnerstag im November stattfindet. Ich hatte Ihnen ja bereits beschrieben, dass Thanksgiving in den USA das wirkliche Familienfest ist. Nicht Weihnachten. An Thanksgiving kommen die Familien zusammen und extrem viele Menschen nehmen sich an dem Freitag danach Urlaub, damit sich die Reise nach Hause auch für ein langes Wochenende lohnt.