Was die Konjunkturpakete wirklich brachten...
Alexander Hahn in Investoren Wissen
vom 5. März 2010, 16:00 Uhr
ENL5462
die "Konjunkturpakete" haben Deutschland 2009 vor dem Absturz bewahrt, so zumindest die offizielle "Wahrheit" der ewigen Schuldenmacher aus der Politik und der Profiteure der Staatsmilliarden. Doch wie viel trugen die Pakete tatsächlich bei? Was halfen sie wirklich?
Die mit den beiden Konjunkturpaketen ausgegebenen 8,9 Milliarden haben, und das ist kein(!) Scherz, den Wirtschaftsabschwung um fulminate und stolze 0,12% gebremst!
Aufgrund dieses neuen, hochexplosiven Rekord-Wirtschaftswunders aus staatlicher Hand sind auch für das Jahr 2010 wieder Konjunkturhilfen in Höhe von 17,3 Mrd. vorgesehen.
Ist es denn so schwer zu verstehen, dass der Staat keinen Wohlstand schaffen, sondern ihn nur ineffizient umverteilen kann (und damit die freien Marktkräfte behindert, da er den Leuten, die fähig wirtschaften, ihre Mittel nimmt und sie denen gibt, die schlecht wirtschafteten), wie es die Österreichische Schule nicht erst seit gestern immer wieder sagt? Ich wage sogar soweit zu gehen, dass wir ohne "Konjunkturpakete" wahrscheinliche eine viel schnellere und wirtschaftlich nachhaltige Erholung (wenn auch anfangs etwas härter) gesehen hätten, als das, was jetzt noch in Zukunft auf uns zwangsläufig irgendwann zukommt...
Aber wahrscheinlich werden solche Zahlen seitens der ewigen Anhänger der "Church of Keynes" und anderer etatistischer Vollblut-Eiferer wieder einmal nur in dem Sinn aufgefasst werden, dass das nächste "Rettungspaket" eben um eine gute Menge Zehnerpotenzen größer sein muss (Staatsschulden sind natürlich hierbei maximal zweitrangig, denn es gibt ja die Druckerpresse...).
Und wenn der sprichwörtliche Karren dann durch diese völlig außer Kontrolle geratenen "Wirtschaftsexperimente" noch weiter in den Dreck gefahren ist, war es natürlich am Ende wieder der "freie Markt" der gescheitert ist, und es sind dringend höhere Abgaben nötig, mehr Regeln, mehr Staat (und damit mehr Einschränkungen von Freiheit und Eigenverantwortung der Bürger, sowie noch mehr unnötige gesetzliche Gängelung der eigenen Bevölkerung)
Aber derartiges, leeres Geschwätz gab es ja die letzten Jahre bereits genug zu hören. Interessant wird nur zu sehen, ob auch diesmal die eigentlichen Brandstifter sich wieder als Feuerwehr aufspielen werden und der Masse der Menschen wieder mit breiter massenmedialer Hilfe Sand in die Augen streuen können? Oder wird man diesmal die entsprechenden Damen und Herren nicht so einfach davonkommen lassen?
Wir werden es sehen. Denn wirklich vorbei ist diese Krise noch lange nicht.
Beste Grüße
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Kommentare
Kommentar abgeben- Kommentar von Gerhard Franz (05.03. 2010 17:18 Uhr):
Lieber Herr Hahn, Sie werden sicher - genau wie ich - den Vortrag von Andreas Clauss bei AZK (Anti Zensur Komitee) gesehen haben: Diese Leute tun genau das, was deren (und unsere) Herren wünschen - nämlich den völligen Zusammenbruch des Finanz-Systems herbeiführen, damit auf den Trümmern unserer Welt die "Neue Weltordnung" errichtet werden kann - mit deutlich weniger Menschen als heute, von denen die meisten nur Sklaven einiger "Auserwählter" sind. Mit etwas traurigen aber herzlichen Grüssen an Sie Gerhard Franz
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