Warum für die Republikaner die Wahl so gut wie sicher ist
Profit Radar
vom 11. August 2010, 19:00 Uhr
ENL5462
Die US-Truppen sind immer noch im Irak und in Afghanistan. Und dabei spielt keine Rolle, ob das militärstrategisch okay ist. Fakt ist, dass die Rückkehr der Truppen einer von Obamas Kernpunkten war. Und selbst da sind keine gravierenden Fortschritte pasiert. Läuft die große Offensive für regenerative Energie, mit der sich Obama gegen die ultra-mächtige Öl-Lobby in Washington durchgesetzt hätte?
Dann waren da noch Disaster wie die Bonuszahlungen, die Bankmanger kurz nach dem Ende der Finanzkrise wieder an sich selbst auszahlten. Bis auf eine große Beschwerde von Obama im TV ist da doch gar nichts passiert.
Die Liste lässst sich weiter und weiter fortsetzen. Von der Finanzreform, die -wer hätte es gedacht - am Ende viel milder ausfiel, als Obama ursprünglich groß angekündigt hatte, will ich gar nicht sprechen.
Noch mal: Ich halte nicht viel von Obamas Präsidentschafts-Fähigkeiten - aber nicht weil er ein Demokrat ist (genau das Gegenteil, dazu gleich mehr). Sondern weil offensichtlich die Anforderungen eines US-Präsidenten für ihn, zumindest zum jetzigen Zeitpunkt seiner Karriere, klar zu hoch sind.
Lassen Sie alle Sympathien von seiner Rolle als hochgejubeltes Aushängeschild des modernen Wandels bis zu seiner Hautfarbe außen vor und schauen Sie sich nur seine Präsidentschaft-Leistungen an - und dann gibt es kein anderes Fazit.
Wenn sich die Republikaner nicht völlig dämlich anstellen ode ein Wirtschaftswunder passiert, dann haben sie die Wahl in 2012 eigentlich so gut wie im Sack.
Have a successful day,
Ihr
Daniel Wilhelmi
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Kommentare
Kommentar abgeben- Kommentar von Frank P (11.08. 2010 19:40 Uhr):
So dummes Zeug wie im Profit-Radar Newsletter muss man sich nicht antun. Dieser Blödsinn wird abbestellt!!
Antworten - Kommentar von Burkhardt (11.08. 2010 20:01 Uhr):
Sie haben keine Ahnung von Politik.
Antworten - Kommentar von Max (11.08. 2010 20:32 Uhr):
Ihre Artikel sind häufig fehlerhaft (siehe die Wiederholung im 1. heutigen Beitrag), vom schlechten Deutsch ganz zu schweigen. Lesen Sie das Geschwafel denn nicht noch einmal durch? Dass sie sich jetzt auch noch in die große Politik wagen ist anmaßend!
Antworten - Kommentar von Roland Glausen (12.08. 2010 09:23 Uhr):
Ich kann den Ausführungen von Hr. Wilhelmi nur beipflichten. Ich wohne ca. 2 Monate im Jahr in USA und die Stimmung hat sich völlig verändert. Obama wird wohl der gute Wille wie auch seine charismatische Art gutgehalten, dies ändert defacto aber rein gar nichts an der Situation, dass er nicht in der Lage ist, das Land aus der Krise zu führen. Seine Gunst bei vielen Wählern hat er definitiv verspielt, dies wird den Republikanern Tür und Tor öffnen. Dem Land geht es von Monat zu Monat schlechter, weniger Jobs und ein dramatischer Anstieg bei der Verteilung der modernen Lebensmittelmarken. Das ist nun mal Fakt.
Antworten - Kommentar von Zuber (12.08. 2010 11:20 Uhr):
Hallo Herr Wilhelmi, auch wenn Sie Ihre Meinung gleich doppelt schreiben, ist es nur eine und Ihre eigene Meinung, die man ertst mal akzeptieren muss... Ich sehe es aber etwas anders. Noch nie hat ein Prophet in seinem eigenen Land etwas gegolten. Das wissen all jene, die in ihrem nahen Umfeld etwas bewegen od etwas bewegen wollten und aufgaben. Sie dürfen auch nicht nur Obama von ihrer Seite und der Meinung anderer betrachten, sondern müssen auch die Strukturen in dem Land sehen, wo extrem geschützte Präsidenten auf offener Straße oder aus dem nahen Umfeld angeschossen oder gar erschossen werden können, obwohl sie Verbindungen zu ihren Feinden hatten. Obama hat sicher niemals damit gerechnet, dass er gute Politik machen kann und dabei sich und seine Familie in Sicherheit wiegen kann ohne dass er die richtigen Leute an der richtigen Stelle hat... Diejenigen, die mafiöse Strukturen bekämpfen wollten, sind entweder selbst ums Leben gekommen oder müssen ein namenloses und einsames Leben führen... Ich sitze in unmittelbarer Nähe des Baus einer großen Brücke. Wir wussten dass es Einschränkungen geben würde aber keiner von uns ahnte, dass es so hart würde und dabei wird "nur" eine Brücke gebaut. Trotzdem gibt es Vermieter, die sagen, da hätten Sie doch nicht hinziehen müssen, Sie wussten doch auf Sie sich einlassen... So leicht ist es eben nicht. Hut ab vor jeden, der sich überhaupt auf so ein gefährliches Systemspiel einlässt... Vielleicht sollten Sie mal ein paar Wochen B. Obama begleiten. Ich bin mir ganz sicher, dass Sie Ihre Meinung nicht nur ändern würden, wahrscheinlich würden Sie garnichts mehr dazu sagen. Wir sind mit unseren Vorverurteilungen oft viel zu schnell und an der Börse hat das alles noch ein System, um den Kauf oder Verkauf zu beinflussen. Leider wird der Wert des BNS nur nach den Absatzmärkten bewertet und nicht danach, was Menschen für Menschen tun... Überlegen Sie selbst, was Ihnen wertvoller ist, vielleicht haben Sie ja auh Kinder...? Kein Mensch sollte einen anderen bewerten, ohne die andere Seite der Medaille zu kennen... Viele Grüße Britta
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ENL5462
- Kommentar von sveti (13.08. 2010 01:28 Uhr):
hallo hr. wilhelmi, ich liebe es ihre artikel/kommentare ueber USA zu lesen. das gibt mir das gefuehl, dass sie ahnung haben und nicht wie einige andere "abschreiben" oder den medien nachplappern. ich lebe seit einiger zeit in den USA/Texas und behaupte mir auch eine meinung bilden zu koennen - auch wenn manch "Deutscher" sie nicht unbedingt hoeren mag. die stimmung hinsichtlich obama ist hier maechtig gekippt. man hatte grosse hoffnung, die er nicht erfuellt hat und er wird wohl -wie sie schon sagten - wenn nicht ein wunder passiert - nicht mehr wiedergewaehlt werden. so ist halt der amerikaner: hire and fire, wer es nicht bringt, der geht!!
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