Warum der Dax auf 7.000 Punkte steigt
Robert Schröder (Gastbeitrag) in Wave Daily zum Thema Dax 30
vom 27. August 2010, 13:00 Uhr
ENL5462
mit diesem Beitrag möchte ich Ihnen meine Sicht der Dinge zu unserem Dax näher bringen. Ich zeige Ihnen die momentane Ist-Situation und werde aus dieser einen möglichen Verlauf für die kommenden Wochen und Monate ableiten. Natürlich auf Grundlage der Elliott-Wellen und in Kombination mit der klassischen Technischen Analyse.
Zunächst vorab ein kurzer Rückblick:
Der Dax stieg - ausgehend von 3.600 Punkte im März 2009 - relativ gradlinig bis Ende April 2010 auf über 6.300 Punkte. Nach Elliott Wave können wir diesen 75%igen Aufwärtsschub als Welle A/W klassifizieren. Hier wurde also ein erster Zyklus beendet.
Seit April befindet sich der Dax nun in einer trendlosen und langweiligen Konsolidierung. Das ist daran zu erkennen, dass wir seit Monaten eine volatile Pendelbewegung zwischen 6.400 und 5.600 sehen. Dieses "Hin und Her" stufe ich als Korrekturwelle B/X im Aufwärtstrend ein.
Eine Welle B bzw. ein X kann viele Korrekturformen annehmen. Sei es ein Zig Zag, ein Doppel Zig Zag oder eine Form eines Flats. Ich denke das Flat passt hier sehr gut. Flats sind sehr häufig auftretende Korrekturmuster, die im Allgemeinen eine Seitwärtsbewegung in einem vorherrschenden Trend anzeigen. Die Wellen A und B eines Flats sind beides Korrekturwellen. Welle C ist jedoch eine Impulswelle. Normalerweise reicht die C nicht weit unter das Ende der A.
- Ein Flat besteht aus drei Wellen.
- Welle C ist eine Impulswelle, die Wellen A und B sind Korrekturwellen.
- Die Welle B zeigt oft ein komplettes Retracement bis zum Ende der vorhergehenden Impulswelle.
- Welle C sollte nicht weit über das Ende der Welle A gehen.
- Normalerweise ist Welle C mindestens gleich lang wie Welle A
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Kommentare
Kommentar abgeben- Kommentar von Mohmand (29.08. 2010 14:55 Uhr):
sehr geehrter Herr Schröder, hätten Sie Ihre Daxanalyse nur durch EW gemacht, dann hätte ich wahrscheinlich nicht darauf reagiert, da ich davon keine Ahnung habe.Aber daß Sie auch die klassische Charttechnik miterwähnt haben, muß ich Ihnen sagen, dass Ihre Analyse aus folgendem Grund nicht richtig ist. Dax hat am letzten Freitag seinen Intradayabwärtsimpuls beendet und ist auf dem Weg nach oben.Sein Aufwärtspotential reicht aber bis ca.6360 Pkt.Er könnte etwas drauflegen, um die Chartlücke zu schließen.Aber spätestens danach kommt eine Tsunamiwelle, die alles platt machen wird, was im Wege steht.Der Traum von 7000 Pkt. ist wahrlich eine unerfüllbare Illusion.Im Gegensatz, Dax wird in den nächsten Monaten auf 3000 Pkt. zusteuern.Daß Sie so falsch liegen, wundert mich. Mit freundlichen Grüssen. Mohmand.
Antworten- Antwort von Robert Schröder (02.09. 2010 18:32 Uhr):
Hallo Mohmand, besten Dank für Ihr Feedback. Was soll ich Ihnen antworten? Sie schreiben ja nur, dass der der Dax auf 3.000 Punkte fallen sollen. Gründe dafür nennen Sie aber nicht. Begründen Sie bitte Ihre These. Dann bin ich gerne bereit mit Ihnen darüber zu diskutieren. Nur, weil der Dax jüngst einen Abwärtsimpuls beendet hat (der nebenbei gesagt, gar keiner ist) rechtfertigt noch lange nicht eine Kurshalbierung. Ihr Impuls kann auch Teil einer komplexen korrektiven Bewegung sein. Viele Grüße Robert Schröder
- Antwort von Robert Schröder (02.09. 2010 18:32 Uhr):
- Kommentar von Taubert (08.09. 2010 16:21 Uhr):
Lieber Herr Schröder, der oberste EWI-Mann, Bob Prechter ist ganz anderer Meinung. Er sieht bis 2016 eine ausführlich begründete "deadly bearish period". DJ soll dann 3-stellig sein. Riesige Deflation. Grund: nicht beherrschbare Schulden fast überall in der Welt. Erste Anzeichen In der US-Wirtschaft. Dax ist nicht unabhängig, trotz gegenteiligen Geschreis der Presse. Gruß, Hans Taubert
Antworten- Antwort von Sven Weisenhaus (23.09. 2010 09:08 Uhr):
Guten Tag Herr Taubert! - - - Zu diesem Thema hatte ich bereits am 9. August einen Beitrag eingestellt. Diesen können Sie unter folgendem Link nachlesen: http://www.investor-verlag.de/newsletter_archiv/wd/11307493/ - - - Mit freundlichen Grüßen - - - Sven Weisenhaus
- Antwort von Sven Weisenhaus (23.09. 2010 09:08 Uhr):

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