Warum Biotechs wie CRXX eine schöne Pennystock-Spekulation sein können

J. Christoph Amberger in Baltimore in Traders Daily zum Thema Aktien
vom


CombinatoRX (Nasdaq-Kürzel: CRXX) ist eine Biotech-Gesellschaft mit einem neuen Ansatz bei der Entwicklung von Präparaten. Diesen Ansatz nennen die "developing synergistic combination pharmaceuticals".

Im Klartext: Die Präparate von CombinatoRX zielen darauf ab, nicht nur eins, sondern verschiedene Symptome oder Krankheiten behandeln zu können.


Und die Aktien sind großartig für eine "Pennystock"-Spekulation!

Das Unternehmen ist gut in dem, was es tut: CRXX hat ein Portfolio aus vier Produktkandidaten, die entweder Phase IIa der klinischen Tests bereits abgeschlossen haben oder in der Phase davor sind. Die Präparate zielen jeweils auf verschiedene Krankheiten wie chronische Schmerzen, Stoffwechselkrankheiten sowie lokale Hautkrankheiten.

Das Unternehmen hat sich auch damit einen Namen gemacht, dass es dabei ist, mit einem sehr erfolgreichen Privatunternehmen namens Neuromed zu fusionieren. Und hier wird es interessant.

Denn diesen Monat ist der Kurs von CRXX deutlich gefallen - nachdem die US-Aufsichtsbehörde FDA dem Unternehmen mitgeteilt hatte, dass es Probleme mit der Zulassung eines Präparates gibt.

Am 30. Juni hatte CRXX der Fusion mit Neuromed Pharmaceuticals zugestimmt. CRXX soll 36 Mio. Neue Aktien ausgaben, welche die Neuromed Besitzer erhalten sollen. Wie viel Prozent die CRXX Aktionäre am neuen, fusionierten Unternehmen erhalten werden, hängt mit „Exalgo" zusammen. Konkret:

Das hat etwas mit der Zulassung des Präparates namens Exalgo zu tun: Denn der Anteil der CRXX Aktionäre am fusionierten Unternehmen ist abhängig von dieser Genehmigung. Wenn das Präparat Exalgo vor dem 31.12.09 genehmigt werden sollte, dann werden die CRXX Aktionäre rund 30% des fusionierten Unternehmens halten. Wenn die Zustimmung zwischen dem 1.1.2010 und dem 30.9.2010 erfolgt, dann werden die CRXX Aktionäre rund 40% erhalten. Und wenn sie zwischen 1.10.2010 und 31.10.2010 erfolgt, erhalten sie rund 60%.

Nun hängt es davon ab, ob und wann Exalgo genehmigt wird.

 


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