Wachstum in Asien heizt Rohstoffkurse an
Andreas Lambrou (Chefredakteuer "Rohstoff Investor") in Investoren Wissen
vom 1. Oktober 2010, 16:00 Uhr
ENL5454
am vergangenen Wochenende war in meiner neuen Heimatstadt Singapur die Hölle los. 3 Tage in Folge raste die Formel 1 durch die engen Straßen von Singapur. Für die Heerscharen aus ganz Südostasien war der Grand Prix eines der Großereignisse des Jahres.
Deutlich mehr als 100 Mio. Singapur Dollar, umgerechnet über 60 Mio. €, dürften von den zahlreichen Touristen in die Kassen fließen. Über 40% der Zuschauer kommen aus dem Ausland, vor allem dem asiatischen. Insbesondere Inder, Chinesen, Malayen, Indonesier und Thais nutzten die Möglichkeit eines Besuchs bei der Formel 1.
Gegenüber dem schwachen Vorjahr betrug das Wachstum 30% bis 40%. Im letzten Jahr wurden zahlreiche Einsparmaßnahmen beschlossen und viele Unternehmen zogen sich aus ihren Sponsorenverträgen zurück, oder mieteten weniger Suiten an.
In diesem Jahr war die Stimmung jedoch schon wieder ausgelassen und sämtliche Suiten – die neben dem Blick auf die Strecke auch
Speisen und Getränke bieten, aber für 100 geladene Gäste bis zu 400.000 € kosten – waren dieses Jahr vollkommen ausgebucht.
Der Grund warum ich Ihnen dies heute schreibe liegt darin, dass ich Ihnen die Eindrücke aus Asien direkt übermitteln möchte, denn eine gute Stimmung unter den Touristen und Fans der Formel 1 wirken sich direkt auf den asiatischen Konsum aus. Egal ob
Luxusgüter, oder Autos.
Überall werden Rohstoffe benötigt und wenn die Stimmung so optimistisch ist wie zurzeit, dann boomt natürlich das Rohstoffgeschäft mit Asien. Ob Palmöl, Kupfer, Getreide, Silber oder Gold, viele Rohstoffe notieren schon wieder auf ihren Jahreshochs und der Grund dafür ist weiterhin die starke Nachfrage aus Asien, die so schnell nicht abreißen wird.
Herzliche Grüße,
Andreas Lambrou
ANMERKUNG DER REDAKTION:
Herr Lambrou ist Chefredakteur des "Rohstoff Investors". Mehr über seine Arbeit und konkrete Empfehlungen erfahren Sie hier...