Wachsender Einfluss der Banker auf die Politik
Bill Bonner in Kapitalschutz Akte
vom 27. Januar 2012, 07:30 Uhr
ENL5462
Wenn ich mich richtig erinnere, arbeitete der italienische Premier Monti einmal für die Boston Fed. Und dann Mr. Draghi bei der EZB, der für Goldman Sachs arbeitete. Nicht nur das, er war auch noch der Vorsitzende der Zentralbank Italiens, zu der Zeit, als Italien sich selbst in finanzielle Not brachte. Und in Griechenland trat Papandreou zur Seite, um Papademos Platz zu machen. Irgendetwas in der Art. Und auch Papademos war ein Banker.
Das erinnert mich an den berühmten Ausspruch von Mayer Amschel Rothschild: "Gebt mir die Kontrolle über das Geld einer Nation; mir ist es egal, wer deren Gesetze macht."
Jetzt sind die Banker an den Kontrollhebeln der Macht. Sie machen die Gesetze...und auch das Geld der Nation. Der Begriff "Technokrat" war komplett irreführend. "Technokraten" hören sich so an, als ob sie nützliches technisches Training gehabt hätten, welches sie zum Nutzen anderer einsetzen können. Überhaupt nicht.
Denen geht es nur um sich selbst, und sie versuchen unablässig, das System zusammen zu halten - damit die Gläubiger (Banken) ihr Geld erhalten.
Im Sommer schickte der Präsident der Vereinigten Staaten ein Kommando los, um Osama bin Laden zu fangen oder zu töten. Wenn die USA jemals einen Menschen verhören wollten, dann sollte man doch denken, dass Osama bin Laden dieser Mann gewesen wäre. Aber statt ihn zu fangen und zu foltern und zu verhören, um zu schauen, welche Informationen man aus ihm ziehen könnte, wurde mitgeteilt, dass er getötet worden und im Indischen Ozean begraben worden sei.
Das war so, als ob es ihnen eigentlich egal gewesen wäre, was er zu sagen hätte. Es gab so viele Versionen seiner Tötung. Einige dachten, der Mann, der getötet worden war, war nicht Osama bin Laden. Andere dachten, er sei es, aber er würde noch leben. Andere dachten, es sei alles gestellt gewesen.
Dann gab es ein weiteres Mysterium, als die Occupy Wall Street Bewegung die ganze Nation ergriff. Wer war diesen Leute? Was wollten sie? Selbst die Anhänger selben schienen das nicht zu wissen zu Beginn.
Ansonsten dominiert die europäische Krise die Finanznachrichten. Und so wie es aussieht, wird sich das so schnell nicht ändern.
Zum zweiten Teil von: Erzählungen von der südlichen Hemisphäre
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Kommentare
Kommentar abgeben- Kommentar von Albert Karl (27.01. 2012 11:19 Uhr):
Gratulation - sehr guter Beitrag!
Antworten - Kommentar von Livia (27.01. 2012 12:30 Uhr):
Das ist ja schön, daß Sie als "Geldmensch" das erkennen! Und nun werden Gesetze auf den Weg geshickt, um das Bargeld abzuschaffen! Schon mit dem Zwang zum Konto für Jedermann wurden die Banken zu mächtig gemacht. Eine Regierung die unabhängig sein will, legt eher einen Zwang zur Kasse nahe! Und die Okkupay-Bewegung hat es auch nicht kapiert: Stell Dir vor, es gibt Banken und keiner geht rein! sollte deren Slogan sein! Der letzte Müll ist übrigens Plastikgeld und Bankgeschäfte übers Netz zu tätigen. Wer damit/dabei abgezockt wird ist selber schuld.
Antworten - Kommentar von Franz Steinbauer (27.01. 2012 16:27 Uhr):
1. Schön langsam wird wirklich jedem klar, dass Banksterherrschaft mit korporativem Faschismus (Copyright Gerald Celente) gleichzusetzen ist. 2. Das Unsinnigste an der sogenannten Ermordung Osama Bin Ladens ist der Umstand, dass das einzige Beweisstück (die Leiche) im Meer versenkt wurde. So etwas macht doch nur jemand, der jeder Beweisführung von vornherein aus dem Weg gehen will. Ergo ist es ziemlich wahrscheinlich, dass diese ganze Kommandoaktion einer der üblichen US-Geheimdienstfakes ist, um die Wahlchancen von Herrn Obama zu verbessern.
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