Von Treibhauseffekten und Logarithmen

in Rohstoff Daily zum Thema Rohstoffe
vom


von Miriam Kraus

Liebe Leser,

die allgegenwärtige Klimadebatte, das stete Fingerzeigen auf die „Sünder mit den unvollständigen Verbrennungen“, d.h. Autofahrer, Raucher etc. ( :-) ) ließ in mir den Wunsch aufkeimen mich etwas intensiver mit dieser Thematik zu beschäftigen.


Mein Ziel war es, mir nach umfassender Recherche ein eigenes, unabhängiges Bild von den gegenwärtigen klimatischen Geschehnissen zu machen.

In der festen Überzeugung, dass auch Sie sich einer gewissen Faszination für diese Thematik nicht erwehren können (sonst hätte das Thema nicht in den Mund aller medialen Sprachsysteme Einzug gefunden; schließlich ist die Berichterstattung voll davon), möchte ich Sie dazu einladen an dieser Stelle mit mir einige faktische Informationen zu verarbeiten.

Was ist der Treibhauseffekt?

Dieses uns allen wohl bekannte Schlagwort beschreibt in allererster Linie allerdings einen natürlichen Wetterprozess, ohne den der größte Teil des biologischen Lebens auf unserem Planeten wohl nicht möglich wäre.

Es funktioniert so: Wasserdampf, CO2 und andere Spurengase bilden so zusagen eine gasige Hülle um die Erde. Diese Hülle sorgt dafür, dass ein großer Teil der von unserem Planeten ausgehenden Wärmestrahlen reflektiert, also zurückgeworfen wird. Ein bisschen wie in einem Treibhaus eben: Konzentrierte Wärme.

Inzwischen weiß man, dass ohne diesen Effekt die Erde durchschnittlich etwa – 18 Grad Celsius kalt sein dürfte. Ein bisschen zu kalt für meinen Geschmack.

Die Erde wird also, bei einer Durchschnittstemperatur von 15 Grad Celsius um 33 Grad erwärmt.

Aber das ist noch lange nicht alles. Denn wenn der natürliche Treibhauseffekt einfach so, ungedämpft wirken würde, wäre es auf der Erde wohl um einiges heißer. Roy Spencer von der NASA spricht von 55 Grad Celsius durchschnittlich.

Damit dies nicht passiert gibt es das komplizierte Wettersystem, welches der Mensch bislang aber nur ansatzweise verstanden hat. Verdunstung und damit einhergehende Wolkenbildung, sowie andere Wetterprozesse scheinen offenbar wie ein natürliches Kühlsystem zu wirken.

Aber nun gut, kommen wir zurück zu unserem Schlagwort. Denn wenn in unserer heutigen modernen, von Klimadebatten bestimmten Zeit vom Treibhauseffekt gesprochen wird, beschreiben wir damit einen vom Menschen gemachten Zustand. Wir gehen im Sinne dieser Debatte davon aus, dass sich der natürliche Effekt durch menschliches Zutun verstärkt und dramatische Folgen haben könnte.

Das menschliche Zutun bezieht sich hierbei auf den Ausstoß an Kohlendioxid. Wenn mehr CO2 ausgestoßen wird, so die Annahme, verstärkt sich der Treibhauseffekt.

Hmmm…nun habe ich allerdings gelesen, dass die Funktion des CO2 in der Atmosphäre logarithmisch ist. (Vielen Dank an dieser Stelle an meinen ehemaligen Mathelehrer für das Verständnis des Logarithmus ( :-) )

In die Realität übersetzt bedeutet dies aber schlichtweg nichts anderes, als Folgendes: Wollte man die Wirkung des Kohlendioxids in der Atmosphäre verdoppeln, müsste man dafür die vierfache Menge an CO2 ausstoßen. Wollte man die Wirkung noch einmal verdoppeln, müsste man bereits die achtfache Menge an CO2 ausstoßen und immer so weiter.

Können Sie sich vorstellen welche ungeheuren Mengen an CO2 man dann ausstoßen müsste?!

Irgendwie könnte ich mir vorstellen, dass wir inzwischen an einem Punkt angelangt sein dürften, an dem ein Mehr an CO2 Molekülen in der Luft auch schon nichts mehr ausmacht…

von
Miriam Kraus
Miriam Kraus

Miriam Kraus ist eine gesuchte freiberufliche Finanzanalystin, deren besondere Kennzeichen die hartnäckige Recherche und ein Gespür für wesentliche Aspekte sind.

Information zu alt? Chance verpasst? Geld verschenkt?


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