Vietnam-Börse steckt kurzfristige Inflation weg
Profit Radar
vom 11. März 2010, 19:00 Uhr
ENL5462
Die Auswirkung des vietnamesischen Tet-Festes lässt tatsächlich statistisch erfassen. In den beiden Millionen-Städten Hanoi und Saigon sind die Preise kräftig angezogen. Im Februar zogen die Verbraucherpreise um 1,68% gegenüber dem Vormonat an. Hört sich vielleicht nicht viel an, werden Sie sagen.
Doch im Vergleich zum Vorjahreszeitraum sind die Preise um fast 10% angesprungen. Die höchsten Zuwächse wurden übrigens in den Bereichen Lebensmitteln und Entertainment verzeichnet, mit Preisanstiegen von bis zu 6% für Gemüse zum Beispiel, und das innerhalb von nur einem Monat.
Damit rückt ein Problem wieder in den Mittelpunkt, das Vietnam schon in der Vergangenheit belastet: die Inflation. Nun, ich bin für Vietnam langfristig gesehen, durchaus optimistisch. In Vietnam spielen saisonale Faktoren eben eine große Rolle. In seiner Begründung für den starken Preisanstieg besonders im Lebensmittelsektor nennt die Hanoier Statistikbehörde übrigens ausdrücklich das Tet-Fest.
Die saisonalen Einflüsse können Sie übrigens auch an den verschiedenen Vietnam-Zertifikaten ablesen, die jetzt wieder anziehen. Gleich zwei spannende Zertifikate mit unterschiedlichen Branchen-Schwerpunkten hat mein Börsenkollege Daniel Wilhemi im Depots des Emerging Markets Radars. Für weitere Infos dazu klicken Sie auf Emerging Markets Radar.
Gute Kurse wünscht Ihnen
Volkmar Michler
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