Verrat bei der Fed!
unserem Korrespondenten Addison Wiggin in Investors Daily
vom 26. Februar 2004 18:00 Uhr
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Einerseits hat man die Kleinanleger, die unterinvestiert sind, die Angst vor dem Bärenmarkt hatten, und die ihr Geld noch nicht wieder in Aktien investiert haben", so ein Analyst gegenüber USAToday gestern. "Die kaufen heute."
"Dann hat man aber auch die, die jetzt Gewinne mitnehmen, weil sie schon eine Zeitlang im Markt sind und große Gewinne gemacht haben, besonders mit Nasdaq-Aktien. Die machen sich über eine größere Korrektur Sorgen, und sie sichern ihre Gewinne."
Zu den Wirtschaftsnews: Der Index des Verbrauchervertrauens (Conference Board) ist vorgestern volle 5 Punkte unter den Erwartungen reingekommen. Bei 87,3 Punkten ... nachdem im Januar noch 96,8 erreicht worden waren. Und die Erwartungs-Komponente liegt bei 92,9. Meine Einschätzung dazu? Die Konsumenten werden ein bisschen skeptisch in Bezug auf die Versicherung der Fed, dass sich die Lage am Arbeitsmarkt verbessert ...
Aber was ist das? Einer der Fed-Gouverneure begeht Verrat! Edward Gramlich sagte gegenüber Anleihenhändlern, dass "fiskalische Strenge ein guter Ansatz ist, um simultan mit Haushalts- und Handelsbilanzdefiziten klarzukommen."
"Das sind schlechte News", so John Berry von Bloomberg. "Wie es Alan Greenspan schon letzte Woche gesagt hat – in diesem Land gibt es keine Wählerschaft, die für einen ausgeglichenen Haushalt ist."
Übrigens: Die aktuelle Dollar-Erholung ist kein Trendwechsel. Sie ist das klassische Beispiel von einem "short squeeze" – zu viele sind auf dem falschen Fuß erwischt worden, was zu selbstverstärkenden Effekten führt, da viele Stoppmarken ausgelöst wurden. Langsam sollte alles "geklärt" sein, und die Investoren können wieder Trades auf Grundlage dessen machen, was der Dollar tut. Hm ... was ich machen würde? Ich würde wieder auf einen fallenden Dollar setzen!