VDax - Hält die Unterstützung?
Robert Schröder in Wave Daily zum Thema Dax 30
vom 18. November 2009, 13:00 Uhr
ENL5462
Das "Angstbarometer" VDAX notiert mittlerweile mit knapp 23 auf dem tiefsten Stand seit September 2008. Diese Entwicklung ist natürlich dem steigenden Dax zuzuschreiben. Steigt der Dax, so fällt die Volatilität und umgekehrt. Eine niedrige Volatilität zeigt, dass die Marktteilnehmer gelassen und sorgenfrei sind. Eine hohe Volatilität deutet im Gegenzug auf Angst und Panik unter den Börsianern hin.
Wie ich schon mehrfach geschrieben habe, lässt sich Indikatoren wie der VDax oder BPI charttechnisch (leider) so gut wie gar nicht analysieren. Vereinzelt lässt sich mit Widerständen, Unterstützungen oder Keilen arbeiten.
In diesem Fall ist es eine Unterstützung auf welcher der VDax "gelandet" ist. Sie leitet sich ausgehend ab dem Tiefs im Jahre 2007 und der dann langsam steigenden Tendenz ab. Auffällig ist meiner Meinung nach der Vergleich zwischen der heutigen Situation und der im Jahre 2000/2002. Auch damals setzte der VDax mehrmals auf einer Unterstützung auf und ging dann anschließend durch die Decke.
Kann das heute auch passieren?
Möglich ist das natürlich. Für dieses extreme Szenario kometenhaft anziehender Volatilität muss jetzt natürlich die gezeigte Unterstützung halten und sich ein erster Rebound von genau dieser ankündigen!

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