US-Marktteilnehmer grübeln
Till Kleinlein in Devisen-Monitor
vom 27. Januar 2012, 08:30 Uhr
ENL5454
an der Wall Street wurde der Kaufrausch nicht fortgesetzt. Während die europäischen Indizes, auch wegen dauerhaft günstiger Zinsen in Amerika, weiter nach oben drängen, kamen die US-Marktteilnehmer ins Grübeln. Nur aufgrund eines pessimistischen Konjunktur-Ausblicks der amerikanischen Notenbank hat diese ihre Entscheidung, bis Ende 2014 die Zinsen extrem niedrig zu belassen, gefällt. Mit schwachen US-Immobilienzahlen, der Eigenheimabsatz lag unter den Erwartungen, büßte der Dow Jones dann Stunde für Stunde ein paar Punkte ein, um schließlich mit einem kleinen Minus den Handelstag zu beschließen. Während der Dax auch am Abend weiter seine Stärke demonstrierte, und die frisch überwundene 6.500er-Marke tapfer verteidigte, hat sich der Euro bereits am Nachmittag deutlich von seinem Tageshoch um 1,3180 verabschieden müssen. Zeitweise ging es zurück unter die runde Kursmarke, aktuell wird genau um diese gerungen.
Auch heute, und dieses Versprechen werde ich sicher einlösen, wird es wieder spannend werden an den Finanzmärkten.
Der Kurzüberblick:
| Dax: | +1,84% |
| Dow Jones: | -0,18% |
| EuroStoxx50 | +1,62% |
| EUR/USD: | -0,02% |
| Gold: | +0,57% |
| Silber: | +1,87% |
| Öl (Sorte Brent): | +0,54% |