US-Markt ignoriert die Daten
Kay Patrick Kaymer in Wave Daily
vom 20. Februar 2007 13:00 Uhr
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Die US-Börsen sind am Freitag nahezu unverändert aus dem Handel gegangen. Die gemeldeten Wirtschaftsdaten fielen durch die Bank schlecht aus. Der Markt ignoriert die negativen makroökonomischen Daten aber weiterhin.
Sowohl der Philly Fed Index fiel mit einem Stand von 0,6% schlechter aus als erwartet (4,0%) als ach die Industrieproduktion. Volkswirte rechneten hier mit einer Stagnation. Die Produktion fiel im Januar allerdings um 0,5% gegenüber dem Vormonat.
Ben Bernanke hatte am Tag zuvor noch bekräftigt, dass die Zinsen sich auf einem angemessen Niveau befinden und die Inflation weiterhin ein ernst zu nehmendes Thema sei. Nun aber preist der Terminmarkt nach den schlechten Daten eine gestiegene Wahrscheinlichkeit für sinkende Zinsen ein. Mittelfristig ist das keineswegs positiv für die Aktienmärkte. Auf das Thema werde ich die kommende Tage noch einmal zurückkommen...
Der S&P 500 Index konnte am Freitag sich erneut an die Oberkante des Rising Wedges heranpirschen. Ein Break gelang dem Index allerdings nicht. Kurzfristig ist der Index überkauft, was auch an der Stochastik deutlich wird. Das Rückschlagspotential ist wieder angestiegen und ich rechne mit einer Konsolidierung in der neuen Woche.
Ihnen eine erfolgreiche Handelswoche,
Ihr
Kay P. Kaymer
