US-Konjunkutrdaten
Jochen Steffens in Investors Daily
vom 16. März 2005 18:00 Uhr
ENL5454
Das US-Leistungsbilanzdefizit für das vierte Quartal weist ein Defizit in Höhe von 187,9 Mrd. US-Dollar aus. Erwartet wurde ein Defizit in Höhe von 181,9 bis 184,5 Mrd. US-Dollar nach zuletzt noch -164,7 Mrd. US-Dollar. Also leicht über den Erwartungen, aber im Rahmen.
Die Zahl der Wohnbaubeginne liegt bei 2,195 Mio. (+0,5 %). Erwartet wurden 1,970 bis 2,050 Mio. Baubeginne nach zuvor 2,183 Mio. (revidiert von 2,159 Mio.).
Die Zahl der Wohnbaugenehmigungen liegt bei 2,074 Mio. (Minus 2,7 %). Erwartet wurden 2,060 bis 2,070 Mio. Baubeginne nach zuvor 2,132 Mio.
Die Industrieproduktion ist um 0,3 % gestiegen. Erwartet wurde ein Anstieg um 0,4 bis 0,5 % nach zuvor +0,1 % (revidiert von +/-0,0 %). Ebenfalls leicht unter den Erwartungen, aber immerhin ein Anstieg. Ebenfalls kaum Auswirkungen auf den Markt.
Die Kapazitätsauslastung liegt bei 79,4 %. Erwartet wurde eine Auslastung von 79,2 bis 79,4 % nach zuvor 79,2 % (revidiert von 79,0 %). Ein leichter Anstieg, aber in den Erwartungen. Auch Marktneutral zu werten.
Die Rohölvorräte (Crude Oil Inventories) sind in der vorangegangenen Woche um 2,6 Mio. Barrel gestiegen nach zuvor +3,2 Mio. Barrel.
Die Benzinvorräte (Gasoline Inventories) haben sich im Wochenvergleich um 2,9 Mio. Barrel verringert nach zuletzt -200.000 Barrel.
Die Vorräte an Destillaten (Distillate Inventories) sind gegenüber der Vorwoche um 1,9 Mio. Barrel geschrumpft nach zuvor -800.000 Mio. Barrel.
Hm, ein gemischtes bis schlechtes Bild. Ich bin gespannt, was der Ölpreis daraus macht, zunächst legte er erst einmal deutlich zu.