Jochen Steffens in Investors Daily
vom
Ich weiß, wo die Märkte stehen würden, wenn die Fed und das Conference Board sich nicht so deutlich in Optimismus geübt hätten. Denn die Konjunkturdaten von gestern waren nicht sonderlich erbaulich. Heute wartete der Verbraucherstimmungsindex der Uni Michigan mit einer neuen Negativüberraschung auf. Er notiert bei 89,6 Punkten. Erwartet wurde der Index jedoch bei 96,0 bis 97,5 nach zuvor 93,7.
Die US-Verbraucher sehen offensichtlich nach der Steuererleichterung wieder pessimistischer in die amerikanische Zukunft. Das meinte ich, als ich sagte, viele Werte stehen bereits so hoch, dass sie wahrscheinlich erst einmal etwas zurückkommen müssen.
Die Erzeugerpreise sind um 0,3 % zurückgegangen. Erwartet wurden 0,0 bis 0,2 % nach zuvor 0,8 %.
Die Handelsbilanz weist ein Defizit in Höhe von 41,8 Mrd. US-Dollar aus. Erwartet wurde ein Defizit in Höhe von 41,0 bis 41,8 Mrd. US-Dollar nach zuvor 41,3 Mrd. US-Dollar.
Auch keine guten Nachrichten ...