US-Gericht macht wieder den frei für Stammzellen
Volkmar Michler in Profit Radar
vom 1. Oktober 2010, 19:00 Uhr
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Im letzten Profit Radar habe ich darüber berichtet, dass US-Wahlen immer wieder zu spektakulären Kurschancen führen können. Vor allem, wenn sich das Programm so stark unterscheidet bei Präsidentenkandidaten.
Und bleiben wir kurz bei dem US-Präsidenten, der vermutlich als einer der schlechtesten in die Geschichte eingehen wird. Unter Bush hat nicht nur das Ansehen der Amerikaner massiv gelitten, sondern auch Biotech-Aktien aus der Stammzellbranche.
Schon als sich in den USA nach den unseligen Jahren unter Bush eine Wende zugunsten des demokratischen Präsidentschaftskandidaten Obama andeutete, haben wir in einer US-Wahl-Spezialausgabe von TAIPAN eine sehr spekulative, aber auch sehr aussichtsreiche Aktie vorgestellt. „Ein Sektor, der stark von einem Obama-Sieg profitieren wird, ist die Stammzellforschung. Die in die Stammzellbranche gesetzten Hoffnungen werden sich nicht über Nacht erfüllen. Dafür können Sie aber Ihr Konto füllen, wenn Sie mit Mut dabei bleiben," hatten wir geschrieben.
Und was passierte? Nur wenige Wochen nach dem Amtsantritt von Obama ist jetzt das eingetreten, worauf TAIPAN schon im letzten November mitten im US-Wahlkampf hingewiesen hat: „Obama macht den Weg frei für Stammzell-Aktien."
Obama stellt sich eindeutig hinter die Stammzellforschung und hebt die vom Vorgänger verfügten massiven Beschränkungen auf. „Wir werden Wissenschaftler, die diese Forschung betreiben, nach Kräften unterstützen", so Obama. Damit haben Stammzellfirmen jetzt mit einem Schlag Zugang zu Forschungs-Millionen, die ihnen unter Bush jahrelang verwehrt waren."