US-Dollar: Euro leicht im Vorteil
Profit Radar zum Thema Devisen & Devisenhandel
vom 7. Juni 2011, 19:00 Uhr
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Kommen wir zu einer immer wieder gestellten Frage: Wie sieht es mit dem Währungspaar Euro/US-Dollar aus?
Um es vorzunehmen: Beide Regionen sehen derzeit nicht berauschend aus. Die Überschuldung in verschiedenen Ländern der Euro-Zone spitzt sich immer weiter zu. Griechenland schießt dabei wieder mal den Vogel ab. Jetzt ist zum Beispiel herauskommen, dass die Behörden Griechenlands jahrelange Millionensumme an tote Rentner überwiesen haben.
Länder wie Griechenland und Portugal befinden sich in einer Zwickmühle. Um aus dem Sumpf des jahrelangen Missmanagements herauszukommen, müssen sie sparen. Das bringt aber die Bevölkerung auf die Barrikaden und kann die Kaufkraft weiter schmälern.
Was die Überschuldung anbelangt, stehen die USA nicht besser da. Im Gegenteil. In den USA herrscht aber eine andere Mentalität. Wenn Sie sich einmal diese Liste der Internet- und Technologie-Pioniere anschauen, dann hat nicht ein einziges europäisches Land etwas Gleichwertiges entgegenzusetzen: Apple, Google, Facebook, um nur einige zu nennen.
Ein wichtiger Punkt bei der Beurteilung der Währung ist auch die Frage der Zinsen. Tendenziell dürfte die EZB trotz massiver Finanzierungsprobleme einige europäischer Länder den Leitzins stärker anheben als die US-Notenbank. Die Zinsdifferenz zwischen USA und Euroland spricht also eher für einen steigenden Euro. Doch ein so richtig starkes Argument ist das auch nicht ...
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Volkmar Michler