US-Arbeitslosigkeit

in DAX Daily zum Thema Finanzkrise
vom


 

der Chart unten zeigt Ihnen, wie es um die „Erholung" am US-Arbeitsmarkt bestellt ist - und zwar im Vergleich zu früheren Rezessionen/ Erholungen. Der Graph misst die durchschnittliche Zeitdauer einer Arbeitslosigkeit in den USA, der größten Volkswirtschaft der Welt. Direkt nach einer Rezession bleiben die Leute zunächst noch etwas länger arbeitslos, weil der Arbeitsmarkt häufig ein „nachlaufender" Faktor ist, also erst mit Verzögerung auf die neuen Gegebenheiten reagiert. Nach einigen Monaten aber beginnt während der Zeit der wirtschaftlichen Erholung auch die durchschnittliche Zeitdauer der Arbeitslosigkeit drastisch zu sinken.


 

Nicht so während der Erholung seit 2009. Hier läuft die Dauer der Arbeitslosigkeit völlig aus dem Ruder und erreicht inzwischen schier unvorstellbare Größenordnungen, die wir seit Beginn der Erhebungen noch nicht gesehen haben. Der amerikanische Arbeitssuchende ist nun bereits durchschnittlich 40 Wochen (10 Monate) arbeitslos. Das ist wirklich beängstigend.

 

Diese Erholung ging am US-Arbeitsmarkt vorbei. Ohne genügend Jobs gibt es aber dort keinen ausreichenden Konsum, der den größten Teil der amerikanischen Wirtschaftsleistung ausmacht. Und für weitere stattliche Konjunkturprogramme, die dann einspringen könnten, fehlt einfach das Geld. Wenn dieser Trend weiter anhält (bisher sehen wir keine Anzeichen irgendeiner Wende), kommt eine gewaltige Rezession auf die Staaten zu.

 

Durchschnittliche Zeitdauer einer Arbeitslosigkeit in den USA

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von
Henrik Voigt
Henrik Voigt

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Kommentar von Gottfried Meier

Wer solche Hasardeure wie den George Bush zum Präsidenten wählt und dann auch noch bestätigt, muss sich nicht wundern über die Probleme der Amis. Hätte Bush diese völlig irrrsinnigen Kriege nicht angezettelt, würde heute Vieles besser aussehen. Aber, dass die Amis nicht alle an der Mütze haben, haben sie ja kürzlich wieder eindrucksvoll bewiesen. Die Tea-Party und die Islamisten in einen Sack und ....

Antworten
Antwort von Kilon:

@ Gottfried Meier. Ich bin eigentlich gegen Pauschalisierungen, aber da eben in Wahlen George W. Bush nicht nur gewählt, sondern auch wiedergewählt wurde, das nachdem er in einer Amtszeit 2 Kriege begonnen hat, zeigt mir wie es um viele Amerikaner geistig steht. Ich zitiere gerne: George W. Bush ging in ein Restaurant, bestellte das teuerste Steak und den besten Wein und sagte "Bitte bringen Sie die Rechnung dem Herrn der nach mir hier Platz nimmt". So geschehen, die Demokraten haben das Pech, dass Obama zur ungünstigsten Zeit in sein Amt ging... Hoffentlich werden die Amerikaner bei den nächsten Wahlen bedenken WER wirklich Schuld daran trägt, dass die USA bald 15 Billionen $ Schulden haben, die Arbeitslosigkeit für US-Verhältnise extrem hoch ist... schade, dass dies gerade noch dem ersten afro-amerikanischem Präsidenten passiert, dient Rassisten dann noch zur Bestätigung Ihrer kranken Meinung.