US-Absatzzahlen für PKW verbessern sich leicht
Jochen Steffens in Investors Daily
vom 03. März 2004 18:00 Uhr
ENL5454
Der USA Automarkt ist im Februar leicht angezogen, nach einem schlechten Januar. Kaum kommt es zu leicht besseren Ergebnissen, wird schon von einer Wende geredet. Ich weiß nicht, ob es die Wende ist, aber ich weiß, dass es zu früh ist, davon zu reden.
Nach den ersten Schätzungen stieg der Absatz zum Februar letzten Jahres um ca. 5 % auf 16,5 Millionen verkaufte Einheiten. Dazu sollte man wissen, dass das Frühjahr grundsätzlich bei den Autobauern eine verkaufsstarke Saison ist.
Im einzelnen: Nummer eins: General Motors konnte seine Absatzzahlen um 6 % steigern, Nummer zwei: Toyota um 18 %. Prozent. Der Branchendritte Ford musste einen Rückgang hinnehmen und reagierte mit einer Produktionskürzung an. Bei Porsche hält die Nachfrage nach dem Cayenne unverändert an. Insgesamt verkaufte Porsche 2082 Autos in den USA. Das ist ein Anstieg um 86 %. Porsche und Boxter mussten jedoch mit Absatzrückgängen kämpfen, von diesem Effekt hatte ich bereits am Montag berichtet
DaimlerChrysler konnte beim Absatz um 1 % sowohl bei Chrysler (172.647 Einheiten) als auch bei Mercedes (16.174 Einheiten) zulegen. Bei BMW stieg der Absatz um 2 % auf 19.561 Einheiten. Nur Volkswagen musste einen Absatzeinbruch um 32 % auf 15.407 Fahrzeuge hinnehmen. Selbst bei Audi kam es zu einem Minus von 26 % auf 4538 Autos. Das dürfte u.a. daran liegen, dass sich VW nicht an der Rabattschlacht beteiligt. Der Kurs von VW reagiert indess nicht, hier sind offenbar schon alle schlechten Nachrichten eingepreist.