Uran: Preis von 100 Dollar durchaus drin
Michael Vaupel in Traders Daily
vom 31. Oktober 2005 12:00 Uhr
ENL5454
Mein Mitarbeiter Matthias v. Arnim hat gerade in "Optionsschein-Profits" empfohlen, auf einen steigenden Uran-Preis zu setzen. Ich zitiere ihn:
"Der Bauboom hat natürlich Konsequenzen für den Preis des bislang billigen Rohstoffs Uran. Derzeit benötigen allein die 104 US-Reaktoren jährlich 22.350 Tonnen des spaltbaren Atom-Materials. Das ist ungefähr ein Drittel des weltweiten Verbrauchs von knapp 70000 Tonnen. Pikant dabei ist, dass derzeit nur etwas mehr als 40000 Tonnen davon aus Minen geschürft wird. Der Rest stammt aus der Verwertung ausrangierter Atomwaffen. Von dem nun steigenden Bedarf profitieren die Minengesellschaften, die nach dem begehrten Gut schürfen. Der Preis für ein Pfund Uran hat sich seit Januar 2004 fast verdreifacht und liegt derzeit bei 33 US-Dollar, Tendenz weiter stark steigend. Bis zum historischen Höchststand von 40 Dollar ist es nur noch ein Katzensprung – zumal der Preis aus den Siebziger Jahren datiert. Berücksichtig man bei dieser Betrachtung die Inflation, sind in absehbarer Zukunft Preise bis zu 100 Dollar und mehr durchaus realistisch."