Uran: Interessante Zahlen! Und eine Frau des Tages
Michael Vaupel in Traders Daily zum Thema Rohstoffe
vom 19. Februar 2010, 12:00 Uhr
ENL5454
*** Wie angekündigt noch einige Takte zum Thema Uran.
Schauen wir uns ein paar Fundamentals an.
Australien, welches auf 24% der bekannten Uranvorkommen der Welt sitzt, hat die Zahl der Uranminen bereits im Jahr 1982 auf drei reduziert. Diese Regelung ist nach wie vor gültig. Die Folge ist, dass die Nachfrage das Angebot bei Weitem übersteigt.
In Australien wurden zuletzt rund 68.000 Tonnen rohen Uranerzes pro Jahr verbraucht, aber nur 39.000 Tonnen hergestellt. Das bedeutet eine gewaltige Spanne von 43% zwischen Angebot und Nachfrage.
Heute ist natürlich, als eine Hinterlassenschaft des Kalten Krieges, immer noch eine Menge Uran unterwegs.
Das Programm „Megatons für Megawatts"(Megatonnen für Megawatt oder Schwerter zu Pflugscharen) beabsichtigte, das hoch angereicherte Uran in Tausenden militärischen Sprengköpfen zu reduzieren und in schwach angereichertes Uran für Kraftwerke zu verwandeln. Dieses Programm wird von den USA und Russland unterstützt und es begann im Jahr 1994.
Seit das Programm aufgenommen wurde, hat man 250 Tonnen des hoch angereicherten Urans (diese Menge reicht für 10.000 nukleare Sprengköpfe) in eine Form reduziert, die zur Energieerzeugung verwendet werden kann.
Doch diese gewaltigen Vorräte an Uran, die in den fünfzig Jahren des Kalten Krieges angesammelt wurden, sind nun langsam aufgebraucht. Der Deal läuft aus, und Russland und die USA werden nicht länger schwach angereichertes Uran an die Kernkraftwerke liefern.
Kombinieren Sie das mit den Plänen Chinas für weitere Atomkraftwerke - und es sollte klar sein, welche Reise der Uranpreis 2010 nehmen wird.
(Und ich möchte dazu nochmals anmerken, dass ich ganz bestimmt kein Freund der Atomenergie bin!)
*** Noch was ganz anderes. (Produktmanager braucht nicht weiterlesen...ist eine private Sache...)
Ich bin gerade von einem mir persönlich bekannten Mitglied der Trader´s Daily-Gemeinde schwer beeindruckt. Für mich ist sie heute die Frau des Tages. Um was es geht:
Eine junge Dame, welche ausgebildete „Trainerin" = Sport- und Gymnastiktrainerin sowie Ernährungsberaterin ist. In Zeiten, in denen der Zustand meines Leibes für mich durchaus noch eine gewisse Bedeutung hatte, ließ ich mich gerne von ihr beraten. Auch in Bezug auf die Ernährung. (Immerhin nehme ich jetzt meistens Vollkorn statt Weißmehl und meide Cholesterin sowie will „demnächst" mit meinem Trainingsplan beginnen.)
Warum ich das erzähle? Diese Bekannte von mir hatte letztes Jahr einen heftigen Unfall. Sekundenschlaf, sie fuhr gegen einen Baum, der Wagen ging in Flammen auf. Sie überlebte verletzt, Kiefer gebrochen, Leberriss, offene Fleischwunde am Bein etc. pp. Hatte einen guten Schutzengel.
Traurige Sache: Die Ärzte planten eine monatelange Reha ein, für die Zeit, bis sie alleine wieder gehen kann. Ich war froh, dass sie überhaupt überlebt hatte.
Nun habe ich sie erneut getroffen, und bin schwer beeindruckt. Sie berichtete: Sie hatte für sich selbst ein Trainingsprogramm entworfen, sehr hart gearbeitet und gekämpft und kann wieder gehen, ist sogar wieder voll einsatzfähig. Brüche sind geheilt, die Ärzte von der schnellen Erholung und ihrem selbst erarbeiteten Fortschritt überrascht.
Was für ein Ehrgeiz! Und was für ein Erfolg. Und was für eine finanzielle Not: Als allein stehende Selbständige gilt - ich kenne das natürlich auch: Kein Auftrag, kein Geld.
Sie wohnt bei Düsseldorf, und sucht nun dringend Aufträge, nach monatelanger Zwangspause. Sie ist eine sehr gute „Personal Trainerin", welche ihre Schützlinge bei sportlichen Aktivitäten betreut und ihnen maßgeschneiderte Fitness- und Ernährungsprogramme zusammenstellt.
Ich habe mir vorgenommen, zu schauen, ob ich Ihr helfen kann (wie gesagt, sie lebt bei Düsseldorf und ist mobil). Falls Sie jemanden kennen, der Interesse an einer erstklassigen „persönlichen Trainerin" hat, welche nach hartem Kampf um ihr Leben und am eigenen Leib bewiesenen Erfolg ihrer Traingsprogramme nun wieder in der Arbeitswelt Fuß fassen will...
...Email an mich via info@investor-verlag.de (wie üblich im Betreff am besten meinen Namen oder „Trader´s Daily" o.ä. erwähnen, damit es an mich weitergeleitet wird.)
Ich bin realistisch. Und versuche das Unmögliche.
Mit herzlichem Gruß,
Ihr
Michael Vaupel
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Kommentare
Kommentar abgeben- Kommentar von Dr Papp Ernoene Ungarn (19.02. 2010 13:49 Uhr):
Sehr geehrter Herr Vaupel! Immer wieder beeinduckt mich Ihre tiefe Humanität, Ihre Hilfsbereitschaft den Anderen aus der Not zu helfen. Natürlich wird Ihnen das Unmögliche möglich sein! Denn solche Leute wie Sie sind jene, die die Menschheit in kleinem, aber auch großem Maßstab voranbringen. Wie Sie vielleicht wissen, bin ich eine Ungarin. So eine Trainerin könnte ich auch gut gebrauchen, aber geographisch bin ich viel zu entfernt. Trotzdem wünsche ich Ihnen und Ihren Bekannten viel Erfolg. Denn Sie wird Erfolg haben. Das hat Sie auch bis jetzt mit Ihrer eisernen Disziplin auch gezeigt. Ich wünsche Ihr viel Erfolg. Und Ihnen vielen Dank! Mit freundlichen Grüßen:
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