Unterstützungen/Widerstände
Henrik Voigt in DAX Daily
vom 28. Dezember 2010, 08:30 Uhr
ENL5454
heute beginne ich mit einer kleinen, aber sicher nützlichen Charttechnikserie über Unterstützungen und Widerstände. Kurz vorab: Wozu brauchen Sie das eigentlich? Ganz einfach: Wenn Sie in eine Aktie einsteigen wollen, dann empfiehlt sich das immer in Korrekturen. Diese laufen meist bis zu markanten Unterstützungen, bevor der übergeordnete Trend wieder aufgenommen wird. Wenn Sie also an eine solche Unterstützung Ihr Kauflimit legen, haben Sie eine große Chance, dass Ihr Kauflimit einerseits auch aufgeht und dass Sie nicht zu teuer einkaufen.
Zum anderen: Wenn Sie in einem starken Trend zwischenzeitlich Gewinne mitnehmen wollen, dann empfiehlt sich dies an markanten Widerständen. Um danach erneut in der nächsten Korrektur tiefer wieder einzusteigen. Soweit so gut. Wie finen Sie aber diese markanten Widerstände und Unterstützungen?
Da gibt es mehrere Arten. Am einfachsten sind die Horizontalunterstützungen und -widerstände zu finden. Das letzte Vorgänderhoch ist bereits einer dieser Widerstände, das letzte Vorgängertief eine Horizontalunterstützung. Immer dann, wenn sich mehrere dieser Hoch- oder Tiefpunkte aus verschiedenen Perioden in ein und denselben Preisbereich „ballen", dann haben Sie es mit einer sehr markanten Zone zu tun. An solchen markanten Unterstützungen und Widerständen ist die Wahrscheinlichkeit einer (Gegen-)Reaktion des Kursverlaufes deutlich erhöht. Und das schauen wir uns in meinem zweiten Beitrag am DAX-Beispiel einmal konkret beim DAX an.
Ich wünsche Ihnen eine erholsame Zeit zwischen den Feiertagen und ein erfolgreiches neues Jahr 2011,
Ihr Henrik Voigt.
Chefredakteur DAX Profits
Einzeltitel für DAX Daily-Leser - klicken Sie hier: