Unternehmen der Woche: Schoeller Bleckmann profitiert vom Investitionsboom in der Ölindustrie - Teil 2
Georg Pröbstl in Nebenwerte Daily zum Thema Aktien & Aktienhandel
vom 24. Mai 2007 17:00 Uhr
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Dann profitiert SBO als Ölfeld-Service-Anbieter noch vom massiven Zuwachs bei den Investitionen der Ölbranche, der inzwischen schon etwa 4 Jahre anhält. So werden die Anforderungen an die Gerätschaften immer höher. Denn wegen der gestiegenen Ölpreise können inzwischen viele schwer erreichbare Ölvorkommen erschlossen werden, bei denen eine profitable Förderung vor ein paar Jahren nicht möglich war. Hier haben Firmen wie SBO ein gewaltiges Absatz-Potential.
Das zeigt sich an den Umsätzen. 2004 und 2005 stieg der Umsatz bei SBO jeweils um rund 13 Prozent. 2006 gab es gar einen Umsatzanstieg um 38,7 Prozent auf 239,5 Millionen Euro. Und die Gewinne legten noch deutlich schneller zu. 2004 und 2005 um etwa 75 bzw. 40 Prozent, im vergangenen Jahr gab es dann einen Gewinnschub um rund 100 Prozent auf 34,4 Millionen Euro bzw. 2,15 Euro je Aktie.
Und auch im laufenden Jahr hält SBO dieses hohe Tempo bei: Wie die Ternitzer gestern meldeten, kletterte der Umsatz im Konzern im ersten Quartal 2007 um 35 Prozent auf 70,8 Millionen Euro. Der Gewinn vor Zinsen und Steuern EBIT kletterte erneut deutlich überproportional um 70 Prozent auf 15,9 Millionen Euro. Der Netto-Gewinn legte 77 Prozent zu und erreichte 11,5 Millionen Euro.
Führte SBO vor kurzem noch ein Schattendasein an der Börse, so werden aufgrund der phänomenalen Absatzerfolge inzwischen immer mehr Anleger auf die Aktie aufmerksam. Seit einigen Wochen hagelt es Kaufempfehlungen von großen Banken und Investmenthäusern. So hat sich auch das Handelsvolumen der Aktie deutlich erhöht. Selbst in Frankfurt werden seit einigen Tagen im Durchschnitt SBO-Aktien für mehr als 140.000 Euro am Tag gehandelt.
Ich hatte SBO den Lesern meines Börsendienstes „Der Dividendenbrief“ übrigens gerade noch rechtzeitig vor einsetzen der jüngsten SBO-Hausse in der Februar-Ausgabe 2007 dringend ans Herz gelegt. Bilanz bisher: +56,5 Prozent.
Das beweist einmal mehr: Anleger können oft mit Nebenwerten am wenig beachteten Spielfeldrand der Börse ganz ausgezeichnet verdienen.
Ihr
Georg Pröbstl
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