Daniel Wilhelmi ist als langjähriger Börsenjournalist aus Printmedien, zahlreichen Vorträgen und dem TV, z.B. „3sat-Börse“ oder „heute-journal“, bekannt.
Daniel Wilhelmi in Profit Radar zum Thema Global Anlegen
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Die Türkei ist fraglos einer der langfristig spannendsten Emerging Markets. So hat sich an den Börsen inzwischen eine neue Gruppe von Schwellenländern etabliert, denen ähnlich wie den BRICs besonders große Potentiale eingeräumt werden. Das Kernelement ist natürlich weiterhin die 1. Liga der vier BRIC-Staaten - Brasilien, Russland, Indien und China.
Aber zu dieser neuen Gruppe - sozusagen die Liga 1A - gehören neben den BRICs noch vier oder fünf weitere Länder, die von der Gruppe der „Next 11"-Länder aufgestiegen sind. Ich schreibe „vier oder fünf", da Südafrika in einigen Modellen für diese neue Gruppe dabei ist, aber in anderen Versionen wiederum nicht.
Es gibt auch noch keinen coolen, klangvollen Namen für diese neue Gruppe der Aufsteiger-Staaten. Was aber in allen Konzepten der 1A-Liga der Emerging Markets gleich ist: Die vier anderen Länder, denen Ökonomen neben den führenden BRICs besonders große Potentiale einräumen.
Dazu gehören: Der neue Asien-Star Indonesien, Mexiko, Südkorea und eben die Türkei. Diese Entwicklung zeigt: Die Türkei sollten Anleger unbedingt auf dem Börsenradar haben. Allerdings ist es für konservative Investoren immer schwer, in solch junge und volatile Märkte einzusteigen.
Es gibt drei Wege, wie konservative Investoren richtig in den Emerging Markets anlegen: Entweder setzen sie auf Zertifikate/ETFs, die eine hohe Diversifizierung - und damit ein niedrigeres Risiko - bieten. Oder Sie kaufen etablierte Blue Chips, wie wir sie immer wieder in Taipan empfehlen.