Trendwechsel
Henrik Voigt in DAX Daily
vom 12. Februar 2010, 08:30 Uhr
ENL5462
in den letzten Ausgaben hatte ich Ihnen das Trendkonzept nach Charles Dow vorgestellt. Sie wissen jetzt, wozu ein Trend nütze ist: Sie können in einem Aufwärtstrend günstig in den Kurstälern einsteigen. Und Sie wissen stets, in welche Richtung die Reise geht. Nun wäre es für Sie sicher noch hilfreich zu erfahren, wann die Reise endet, also wann ein Trend definitiv zu Ende ist. Ein bloßer Trendlinienbruch reicht nämlich nicht aus, auch wenn diese Meinung sehr verbreitet ist.
Und da muss ich gestehen, dass eine Trendumkehr gar nicht so einfach zu erkennen ist. Der Charttechniker kann jedoch auf eine Vielzahl von Hilfsmitteln wie Unterstützungen und Widerstände, Trendlinien, Fibonacci-Projektionen, gleitende Durchschnitte und Kursformationen zurückgreifen. Insbesondere die Kursformationen machen es dem erfahrenen Anleger relativ leicht, einen Trendwechsel zuverlässig zu erkennen. Erst recht, wenn die anderen genannten Chartwerkzeuge diesen Trendwechsel noch bestätigen.
Ich kann Ihnen an dieser Stelle unmöglich alle Instrumente vorstellen. Aber eine besonders markante Formation möchte ich einmal herausgreifen: Die Schuler-Kopf-Schulter-Formation (kurz: SKS) in meinem zweiten Beitrag.
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Kommentare
Kommentar abgeben- Kommentar von Helmut Greistorfer (12.02. 2010 08:51 Uhr):
da schreibt endlich wieder mal einer, der sagt was sache ist. vielen dank h.g.
Antworten - Kommentar von Ralf Grünewald (12.02. 2010 09:07 Uhr):
"Insbesondere die Kursformationen machen es dem erfahrenen Anleger relativ leicht, einen Trendwechsel zuverlässig zu erkennen" Warum fahren dann nicht die allermeisten Long/Short-Fonds und vergleichbare Fonds Jahr für Jahr gewaltige Gewinne ein?
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