Trendkanal - Zucker und Kaffee überfällig für eine Korrektur
Sven Weisenhaus in Wave Daily
vom 15. November 2010, 13:00 Uhr
ENL5454
Am 5. November hatte ich vor einer Korrektur gewarnt und auch zu einem Blick auf Kaffee und Zucker geraten. Denn hier haben sich inzwischen extreme Kurse gebildet, so dass ich Ihnen hier einen Wink mit dem Zaunpfahl geben wollte.
Eigentlich betrachte ich selber diese Werte nicht. Eine Analyse wollte ich hier im WAVE Daily daher auch nicht vornehmen, doch es passt zum heutigen Thema (Paradebeispiele für Charttechnik).
Allerdings ist der heutige Beitrag schon recht lang und ich setze ihn daher am Mittwoch fort. Vielleicht nutzen Sie die Gelegenheit, sich die Charts der beiden Werte einmal anzusehen.
Zum Abschluss daher nun nur noch die eingangs angekündigten Wirtschaftsdaten.
US-Außenhandel - schwacher Dollar wirkt
Der schwache Dollar hilft der US-Exportwirtschaft auf die Sprünge: Die Firmen verkauften im September mit 154,1 Milliarden Dollar (+0,3%) so viel ins Ausland wie seit August 2008 nicht mehr. Vor allem Dienstleistungen waren im Ausland gefragt. das war bereits der dritte Anstieg in Folge. Zugleich sanken die Einfuhren um ein Prozent auf 198,1 Mrd. Dollar. Das Außenhandelsdefizit sank auf 44 Mrd. Dollar.
Der Index für die Verbraucherstimmung der Universität Michigan ist im November auf 69,3 gestiegen. Analysten hatten einen Wert von 69,0 erwartet, nach 67,7 Punkten zuvor.
Die Reihe positiver Daten aus den USA setzt sich fort.
BIP bestätigt Abschwächung der deutschen Wirtschaft
Um 0,7% war das Bruttoinlandsprodukt (BIP) - preis-, saison- und kalenderbereinigt - im dritten Quartal 2010 höher als im zweiten Quartal, teilt das Statistische Bundesamt am Freitag in Wiesbaden mit. Im zweiten Vierteljahr war die Wirtschaft nach revidierten Zahlen noch um 2,3 Prozent gewachsen, im ersten Quartal lag der Anstieg bei 0,6 Prozent. Die Ergebnisse für die ersten beiden Quartale 2010 wurden damit leicht nach oben korrigiert und zwar um bis zu 0,2 Prozentpunkte. Im Vorjahresvergleich legte das BIP im dritten Vierteljahr preisbereinigt um 3,9 Prozent zu, nach 4,1 Prozent zwischen April und Ende Juni.
Die Wirtschaftsleistung im dritten Quartal 2010 wurde von 40,7 Millionen Erwerbstätigen im Inland erbracht, das waren 307.000 Personen oder 0,8% mehr als ein Jahr zuvor.
Ich wünsche Ihnen einen guten Start in die neue Börsenwoche
Sven Weisenhaus