Trading statt Buy and Hold
Tom Firley in Investors Daily
vom 27. Juli 2009, 18:00 Uhr
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Letzte Woche brachte meine Tochter Kathi (14 Jahr) ihr diesjähriges Klassenfoto (Jahrgangsstufe 8) nach Hause. Wenn die Qualität des Fotos etwas schlechter gewesen wäre (und schwarz-/weiß), dann hätte das Bild auch locker aus den 70er, wenn nicht gar 60er Jahren sein können.
Die Knaben haben ihre Haare streckenweise in einem unglaublichen Seitenscheitel bis zum Kinn kleben. Und die jungen Damen haben eine Haarpracht, die mich schwer an die Frisur meiner Mutter erinnert... als Sie den Kinderwagen mit mir als Inhalt darin vor sich hinschob (das war so Ende der 60er...)
Alles wiederholt sich also. Wollen wir aber nicht hoffen, dass sich auch die Börsenphase der 60er und 70er Jahre wiederholt. Schauen wir uns kurz den Chart an.
Chart Dow Jones langfristig
Die meisten Börsianer kennen eher die rechte Hälfte des Charts, also die unglaubliche Hausse seit 1982. Die wenigsten aber (zum Glück ich auch nicht...) haben die Börse der 60er und 70er Jahre live und in Farbe miterlebt. Diese Phase sehen Sie im Chart im schwarzen Rechteck.
Nahezu 24 Jahre (von 1958 bis 1982) bewegte sich der Dow Jones in einer Range zwischen 530 und 1050 Punkten. Zugegeben, das sind immerhin etwa 100%... aber auch nur dann, wenn Sie die Tief- und Hochpunkte genau erwischt hätten (und das haben wohl die wenigsten).
Auch in solchen Phasen kann natürlich Geld verdient werden. Aber sicherlich nicht mit einer reinen Buy-and-Hold-Strategie; außer vielleicht, Sie haben zum richtigen Zeitpunkt IBM-Aktien gekauft, denn diese haben sich von 1962 bis 1973 immerhin verffünfacht.
Das bedeutet: Je eher Sie sich auf eine solche Phase einstellen, umso besser werden Ihre Trading-Erfolge sein. Und da es dank Abgeltungssteuer egal ist, ob Sie eine Aktie 3 Tage oder 5 Jahre halten, sollten Sie sich jetzt wirklich noch stärker mit dem Aktien-Trading (oder auch Devisen und Rohstoffen...) befassen.
Viel Erfolg an der Börse
Ihr
Tom Firley
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