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Der Frühjahreswahn ist unter uns! Das NCAA Basketball Turnier ging vor wenigen Tagen los. 64 Mannschaften spielen um die Landesmeisterschaft. Es gibt Absteiger, Senkrechtstarter und völlig überbewertete Mannschaften.
Bei solchen Turnieren kommt es immer wieder vor, dass absolute Außenseiter die haushohen Favoriten schlagen.
Viele Sportfreunde machen teilweise hohe Wetteinsätze auf den Ausgang des Turniers.
Den Sieger aus 64 Mannschaften vorherzusagen ist allerdings gar nicht so einfach. Es gibt zahlreiche Strategien. Diese Wettprognosen haben viele Ähnlichkeiten mit der Börse.
Einige Wettfreunde machen ihr eignes Research. Sie sehen sich die Spiele an. Sie lesen Berichte in den Sportzeitungen über die Stärken und Schwächen der Mannschaften. Und sie treffen dann ihre eigene Entscheidung.
Andere setzen auf die Tipps von Sportexperten.
Wieder andere fragen ihren Ehepartner, ihre Kinder oder Freunde.
Anleger machen es oft genau so.
Bringen Sie jemandem bei sich selbst gute Aktien zu suchen ...
Sicher kennen Sie den Spruch: Wenn Sie jemandem einen Fisch geben, machen Sie ihn für einen Tag satt. Wenn Sie ihm aber das Fischen beibringen, hat er ein Leben lang zu essen.
Das gilt auch an der Börse. Wenn Sie jemandem einen guten Aktientipp geben, macht er einen einmaligen Gewinn. Wenn Sie jemandem aber zeigen, woran man gute Aktien erkennt, dann haben Sie einen erfolgreichen Investor.
Das Problem dabei, dass einige Menschen nicht Fischen wollen. Einige Anleger wollen kein eigenes Research machen. Trotzdem wollen sie essen bzw. erfolgreich anlegen.
Anleger fallen in verschiedene Kategorien. Bei den Anlegern, die sich die Arbeit selbst machen, gibt es 2 Gruppen: Einmal die Anleger, die gerne eigenes Research machen. Das kann dann Fundamental- oder technische Analyse sein. Oder beides. Diesen Anleger macht es Spaß sich mit dem Thema zu beschäftigen und dann die Früchte der eigenen Arbeit zu ernten.
Die andere Gruppe sind die Anleger, die sich mit fremden Aktientipps schon einmal die Finger verbrannt haben und jetzt niemandem mehr trauen.
Diese Anleger sind Tüftler. Sie entwickeln ihre eigene Strategie und ziehen diese diszipliniert durch.
Dann gibt es Anleger, die einfach nur Tipps haben wollen und sich selbst keine Arbeit machen. Sie lesen Börsendienste oder kaufen aufgrund von Empfehlungen ihres Brokers, von Analysten im Fernsehen usw. Sie ordern nur und verwalten ihr Portfolio.
Suchen Sie Ihren eigenen Anlagestil
Erfolgreiche Anleger in dieser Gruppe sind diszipliniert und folgen den Ratschlägen ihres Newsletters. Sie beachten die Stopp Kurse und steigen aus, wenn es ihnen empfohlen wird.
Manche Anleger machen sich nicht einmal diese Arbeit. Ihnen sollen die gebratenen Fische quasi in den Mund fliegen. Diese Leute brauchen jemanden, der ihr Geld für sie verwaltet. Dafür sind sie auch bereit zu zahlen.
Erfolgreiche Anleger in dieser Kategorie suchen sich Vermögensverwalter mit einem Risikoprofil, das ihrem eigenen ähnlich ist.
Welche Kategorie ist nun die beste? Es gibt keinen richtigen Weg. Das hängt alles von Ihnen persönlich ab. Versuchen Sie den Anlagestil zu finden, der am besten zu Ihnen passt, mit dem Sie sich am wohlsten fühlen. Langfristig bringt das den größten Erfolg.
Chart der Woche
Seit Anfang des Jahres gab der Kurs von Apple Computer (Nasdaq-Kürzel: AAPL) deutlich nach. Die Aktie hat gerade ein mittelfristiges Doppeltief bei einer Divergenz des MACD getestet. Das bedeutet: Das Momentum steigt, die Aktie testet gleichzeitig neue Tiefs. Das ist ein guter Einstiegszeitpunkt mit niedrigem Risiko. Setzen Sie dabei einen Stopp loss knapp unter dem Tief vom 10. März.