Traden mit weniger Stress
Jürgen Nowacki in Investoren Wissen
vom 17. Mai 2011, 16:00 Uhr
ENL5454
Wie entsteht Stress am Handelsplatz und welche Möglichkeiten gibt es herauszufinden, wo die Stress- bzw. Verlustursachen liegen?
Erkenntnis ist der halbe Erfolg, diese Lebensweisheit ist an der Börse Gold wert. Und da an der Börse oftmals um die Ecke gedacht werden muss, liegt die Lösung oftmals im Gegensatz zu dem, was wir durch eine gute Erziehung gelernt haben.
Nicht derjenige ist erfolgreicher, der 10 Stunden täglich vor seinem Handelsschirm sitzt, sondern derjenige, der mit einem Plan im Kopf nach 2 Stunden den Computer herunterfährt, den Hund ausführt und sich die Zeit nimmt, mit seinem Nachbarn oder seiner Nachbarin ein paar freundliche Worte zu wechseln. Sie merken, auf was ich hinaus will: Die Betonung liegt auf Plan" und nicht darauf, mit der Nachbarin zu schwelgen. Aber alles zu seiner Zeit.
Die größten Irrtümer über die Börse
Um das Thema auf den Punkt zu bringen, es gibt Mythen an der Börse, die sich hartnäckig halten, die aber nicht stimmen.
- Je mehr Bildschirme am Arbeitsplatz, umso professioneller!
Falsch, es gibt sehr erfolgreiche Trader, die kommen mit einem Laptop aus.
- Je mehr Indikatoren, desto sicherer fließt der Mammon!
Falsch, je weniger Indikatoren und Charteinstellungen benötigt werden, umso höher die Trefferquote.
- Jeder Tag muss mit einem Handelsplus beendet werden!
Falsch, wer mit falschem Ehrgeiz agiert, ruiniert sich schneller als er Piep sagen kann.
Zum zweiten Teil von: Der Königsweg zum Erfolg: Vermeide sechs der sieben Todsünden