Tipps von einem Obama Insider für die nächsten zwei Jahre - Teil 2
Byron W. King in Traders Daily
vom 27. Januar 2009, 12:00 Uhr
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Und es gibt noch mehr von diesem Freund. „Die nächste Welle wird ein Eintrocknen der Verbraucherausgaben mit sich bringen. Das wird dazu führen, dass Unternehmen des Einzelhandels überall im Lande scheitern. Es wird große Abwicklungen geben. Wir haben die letzten 25 Jahre damit verbracht, mehr Geld auszugeben, als wir uns leisten konnten. Jetzt müssen wir als Land einige große Rechnungen begleichen. Es ist Zeit zu sparen.
Es ist eine gute Sache, auf weite Sicht, wenn die Leute sparen. Aber es wird im Einzelhandelssektor der Wirtschaft zu großem Leid führen. Wir haben den Einzelhandel zu groß werden lassen, und damit auch alles, was dazu gehört. Es gibt zu viele Läden, zu viele Gebäude, zu große Bestände, zu große Frachtkapazitäten, zu viele Containerschiffe die Güter liefern, die aus China oder anderswoher stammen. Und viele Menschen werden ihre Stelle verlieren. Ich meine damit wirklich viele Leute. Überall."
Und das stammt von einem Insider der Demokraten: „Die nächsten beiden Jahre werden für die Wirtschaft übel werden. Obama wird sich einer finanziellen Krise nach der anderen stellen müssen. Er wird die Wall Street hassen. Er wird die Banker hassen. Jedes Mal, wenn er sich umdreht, werden die Geldleute ihn abzocken. Er wird versuchen, ein Problem zu lösen, und fünf weitere Probleme werden wie Unkraut aus dem Boden schießen." (Nur fünf?, habe ich ihn daraufhin gefragt.)
„Die kommenden Finanzangelegenheiten werden die Fähigkeit der Legislative austesten, angesichts des mediengetriebenen Aufruhrs. Die Staaten werden sich hinten anstellen, um Geld von der Regierung leihen, nur um die Arbeitslosenhilfe zu bezahlen, ganz zu schweigen von Medicaid und Straßenpflege. Es wird auch das Rechtssystem auf die Probe stellen. Rechnen sie mit mehr Kleinkriminalität und deutlich mehr Konkursen. Aber immer weniger Menschen werden sich scheiden lassen. Denn wer könnte sich das noch leisten?"
„Und denken Sie an die außenpolitischen Themen, die die Finanzkrise hervorbringen wird. Denken Sie daran in dem Sinne, dass wenn der Wohlstand der Vereinigten Staaten zurückgehrt, die ganze Welt mitgerissen wird. Die wirtschaftliche Schrumpfung wird einige Gesellschaften um Jahrzehnte zurückwerfen. Werden die Leute das akzeptieren, ohne sich zu erheben? Oder werden sie in den Straßen Unruhen anstiften und die Gebäude auf dem Kapitolshügel niederbrennen?
Rechnen sie mit einer Flut von Staaten, die Konkurs anmelden. Wir werden überrascht sein, über einige der Namen, die dann von der Weltkarte fallen. Wow, vielleicht werden wir zurückblicken und uns in die Zeiten zurücksehnen, in denen die Welt uns hasste, weil wir gerade in den Irak einmarschiert waren. Jetzt werden sie uns dafür verantwortlich machen, dass wir ihnen die Zukunft gestohlen haben."
„Die Republikaner werden daraus politisches Heu machen. Solange sie nicht vollständig inkompetent sind, was man auch nicht ausschließen kann. Die Demokraten werden vermutlich im Repräsentantenhaus und im Senat bei den Wahlen 2010 Sitze verlieren, genauso wie in einigen Staaten. Aber Obama wird sein eigenes Spiel spielen, wenn es darum geht, einen Konsens zu erzeugen. Er stammt aus einer neuen Generation der Politiker. Er sagt einem die Dinge nicht halb so direkt ist Gesicht, wie die Demokraten in den Sechzigern und Siebzigern, die Kennedys und Waxmans und Barey Franks. Obama wird seine Koalitionen mit jedem aufbauen, den er mit an Bord holen kann. Man mag ihn bei Themen wie Waffengesetze und Abtreibung nicht mögen, aber man wird mit ihm umgehen können, wenn es um Steuersenkungen und Energieinvestitionen geht."
Wohin wird es also von hieraus weitergehen? Nun, hier ist mein Rat nach der Amtseinsetzung. Bauen Sie sich einige Cash-Rücklagen aus. Das haben Sie schon? Dann halten Sie diese. Etwas Bargeld in der Matratze, etwas auf der Bank, Zertifikate über Depots. Versuchen Sie nichts Schickes. Versuchen Sie einfach ein wenig Bargeld zu sparen, so dass Sie an es herankommen können, für den Fall, dass sie es sofort brauchen werden.
Und dann sollten Sie als nächstes Edelmetalle wie Gold und Silber kaufen. Münzen und Barren sind mir am liebsten. Aber es tut nie weh, wenn man auch einige qualitativ hochwerte Sammelmünzen kauft. Und lassen Sie sich nicht in die Irre führen, wenn wir mittelfristig erleben, dass der Goldpreis einbricht. Der Dollar steckt in ernsten Schwierigkeiten und irgendwann werden die Edelmetalle wieder zurückkommen. Die Edelmetalle sind eine Möglichkeit, die Kaufkraft langfristig zu wahren.
Und was die Aktien anbelangt, so könnte es sein, dass wir in der nahen Zukunft einige sehr starke Einbrüche an den Aktienmärkten erleben werden. Solange sie kein ernsthafter Händler sind, sollten Sie vorsichtig sein, bei Versuchen, diese Schwankungen zu spielen. Haben Sie keine Angst Aktien zu verkaufen, die sie nervös machen. Sie müssen nachts gut schlafen können.