Chartanalyse
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Der Trend geht zur Chart-Technik – auch Sie sollten profitieren.Der Trend zur Technischen Analyse ist unverkennbar. In der Investmentbranche setzen professionelle Marktteilnehmer immer mehr auf diese Methode. Unter Kleinanlegern erfreut sich die Technische Analyse ebenfalls zunehmender Beliebtheit. In jeder größeren Marktphase gilt es zu hinterfragen, nach welchen Kriterien die Marktteilnehmer im Markt agieren.
Nachrichten oder Charttechnische Indikatoren
Tätigen Sie ihre Trading- und Investmententscheidungen basierend auf der konkreten Nachrichtenlage oder auf charttechnischen Kriterien? Ende der 90er-Jahre funktionierte Trading basierend auf Nachrichtenmeldungen hervorragend. Wenn eine Investmentbank eine Internet-Aktie mit einer Kaufempfehlung versah, stieg der Kurs der Aktie innerhalb kürzester Zeit um oft zweistellige Prozentbeträge.
Wenn ein Internetunternehmen die Meldung veröffentlichte, dass man einen Aktiensplit durchführen werde, bedeutete auch diese Meldung im Anschluss deutlich ansteigende Kurse. In Deutschland entdeckte die breite Öffentlichkeit das Thema Aktien. Die neuen Kleinanleger orientierten sich bei ihren Investmententscheidungen vornehmlich an Ad-hoc-Meldungen oder Börsenmagazinen. Oftmals enthielten die lancierten Ad-hoc-Meldungen keinerlei nennenswerten Informationsgehalt, dennoch wurde gekauft. Nach Tipps in Börsenmagazinen kam es kurzfristig oftmals zu exorbitanten Kursanstiegen.
In 2000 endete der Bullenmarkt mit einem lauten Knall. Der breite Markt ging in einen phasenweise crashartig verlaufenden Bärenmarkt über. Kaufempfehlungen durch Investmenthäuser »funktionierten« plötzlich nicht mehr. In der Trader-Szene gab es den Slogan »shorting the analysts«. Bereits während des Bärenmarkts 2000 bis 2002 zeigte sich immer deut- licher, dass sich die verbliebenen aktiven Marktakteure zunehmend an Charttechnik orientierten. In den Börsenforen wurden plötzlich nicht mehr Unternehmensmeldungen und Analysten-Ratings diskutiert, sondern Trends, Formationen und Indikatoren-Setups.
Der Erfolg von GodmodeTrader.de fußt auf diesem Trend. Dieses Portal ist das größte Trading-Info-Portal im deutschsprachigen Raum mit dem Schwerpunkt auf Technischer Analyse und professionellem Trading und Investieren. Es richtet sich mit Chart-Analysen neben professionellen Marktteilnehmern nun zunehmend auch an die breite Masse der Kleinanleger.
Bei der Technischen Analyse wird der Kursverlauf, der Chart eines Basiswerts, ausgewertet. Ganz im Gegensatz zur fundamentalen Analyse, bei der das zugrunde liegende Unternehmen nach betriebswirtschaftlichen Kriterien analysiert wird. Der Punkt ist der, dass in einem Kursverlauf die konkreten Erwartungshaltungen aller Marktakteure enthalten sind. Man sieht darin die Erwartungshaltung des fundamental ausgerichteten Fondsmanagers ebenso wie die eines Kleinanlegers, der einfach aus dem »Bauch« heraus seine Anlageentscheidung getroffen hat.
Echte Fundamentalanalyse für Privatanleger kaum zu schaffen
Bei der Einschätzung der Märkte ist von eminenter Wichtigkeit, dass die Erwartungshaltungen wirklich aller Marktakteure berücksichtig werden. Jeder kann Technische Analyse anwenden – auch und gerade der Kleinanleger. Für tief greifendes Fundamental-Research bedarf es einer langjährigen Ausbildung, einschließlich der Möglichkeit, möglichst direkten Zugriff auf interne Unternehmensinformationen zu erhalten, so wie es den großen Fondsgesellschaften möglich ist. Viele der Informationen, die der breiten Öffentlichkeit zugänglich sind, stellen lediglich eine Verpackung dar. Die entscheidenden Informationen sind nur durch gute Kontakte in die Unternehmen erhältlich. Anlageentscheidungen basierend auf Fundamental-Research sind darüber hinaus hauptsächlich auf mittel- bis langfristige Sicht zu sehen.
Chartanalyse durchaus
Ganz anders Anlageentscheidungen, denen charttechnische Analysen zugrunde liegen. Mit charttechnischer Analyse lässt sich ausgezeichnet Intraday-Trading oder aber Trading auf Sicht mehrerer Tage und Wochen betreiben. Mit charttechnischer Analyse lässt sich effektiv Risikomanagement, also das Einsetzen ausgeklügelter Stopp-Loss-Systeme, anwenden. Mit charttechnischer Analyse lassen sich präzise Kauf- und Verkaufsmarken sondieren.
Je präziser eine Einstiegsmarke ermittelt werden kann, desto höher kann auch der Hebel des einzusetzenden Trading-Vehikels gewählt werden. Es gibt bereits unzählige Bücher zum Thema Chart-Technik. Der Leser wird sich fragen, wieso ein neues Buch erscheint. In seinem Chart-Technik-Leitfaden ist es Pierre Daeubner gelungen, die aus dem Universum der charttechnischen Analyse wirklich relevanten Punkte einfach verständlich darzustellen.
Die entscheidenden Punkte bestehender Werke erhalten Sie kompakt zusammengefasst in diesem Leitfaden. Hinzu kommt, dass der Autor die unterschiedlichen Methoden an zahlreichen Chartbeispielen mit aktuellem Bezug demonstriert. Der Markt stellt ein dynamisches Geschehen dar, demzufolge befindet sich auch die Chart-Technik in einem ständigen Fluss. Flexibilität beim Einsatz der Methoden ist gefragt. Durch den aktuellen Bezug bringt Ihnen Pierre Daeubner den aktuellen Stand der Chart-Technik näher.
von Harald Weygand
– Head of Trading von GodmodeTrader.de –
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