Viele Börsianer, die mit Onlineplattformen arbeiten, haben Fibonacci-Hilfsmittel oder auch Speed-Lines auf ihrer Plattform standardmäßig vorinstalliert.
Chartanalyse
Viele Börsianer, die mit Onlineplattformen arbeiten, haben Fibonacci-Hilfsmittel oder auch Speed-Lines auf ihrer Plattform standardmäßig vorinstalliert.
Sobald Börsianer Morgenluft wittern und ihre defensiven Aktien der Gruppen Versorger und Grundnahrungsmittel in aggressivere und zyklische Sektoren wie Halbleiter, Finanzwerte und Luxusgüter tauschen, ändert sich in der Regel die
Da wir in den letzten Tagen in den Aktienmärkten vorwiegend nach oben gelaufen sind, ist es sinnvoll, die Charts auf Trendwendesignale hin abzuprüfen.
Um wie viel Prozent stand der US-Aktienmarkt vor 250 Tagen, 125 Tagen und 62 Tagen höher oder tiefer als heute? Wie gestern angekündigt, setzen wir heute die Analyse mit dem Rate-of-Change-Indikator (ROC) fort.
Wie montags üblich erhalten Sie auch heute ein kurzes Update zur technischen Marktlage.
Grundlagen der Charttechnik: Linienchart. Die wichtigsten Begriffe anschaulich und ausführlich erklärt.
Grundlagen der Charttechnik: Lineare contra logarithmische Charts. Die wichtigsten Begriffe anschaulich und ausführlich erklärt.
Grundlagen der Charttechnik: Aufwärtstrend. Die wichtigsten Begriffe anschaulich und ausführlich erklärt.
Die Beobachtung und Auswertung von Kursverläufen ist das A und O für Technische Analysten. Erfahren Sie mehr über den Einstieg in die Technische Analyse.
Das besondere am Elliott Wave Prinzip ist die Allgemeingültigkeit und seine Präzision. Was muss man bei diesem Prinzip beachtet? Wie bewertet man mit dem Elliott Wave Prinzip Fakten objektiv?
Im kostenlosen E-Mail-Kurs "Basiswissen Charttechnik" bringt Ihnen Top-Charttechniker Tom Firley die Grundlagen der Chartanalyse bei. DER Werkzeugkasten für Ihre persönliche Börsenstrategie.
Viele Börsianer, die mit Onlineplattformen arbeiten, haben Fibonacci-Hilfsmittel oder auch Speed-Lines auf ihrer Plattform standardmäßig vorinstalliert.
Gute Nachrichten für kleine Pharma-Unternehmen: Den großen aus diesem Bereich geht es momentan sehr gut. Langfristige Leser wissen, dass wir Biotech-Aktien permanent beobachten.
Eine erste Anwendungsmöglichkeit für Gleitende Durchschnitte (GD) ist der Fall, wenn der Basiswert den GD schneidet. Eine zweite Anwendungsmöglichkeit ist die kombinierte Verwendung zweier GDs.
Wie ein Kampf „David gegen Goliath" präsentierte sich vor vielen Jahren die Auseinandersetzung zwischen Chartanalysten und den Anhängern der verbreiteten Fundamental-Analyse. Börsianern taten die Chartanalyse als „Linien-Spielerei" und „Kaffeesatzleserei" ab.
Im Laufe der Jahre setzte sich die Charttechnik als wichtige Analyseform durch. Sie finden mittlerweile kaum eine Aktien-Beurteilung, die ohne Chart und Trendlinien auskommt.
Mit der Chartanalyse erkennen Sie Trendbewegungen und decken mögliche Gefahren im Kursverlauf auf. Dank leistungsfähigerer Computer und einer schnellen Internetanbindung ist heutzutage jeder Anleger in der Lage eigene Kursprognosen zu erstellen - unter Beachtung von einfachen charttechnischen Regeln.
Dank der stetigen Entwicklung von Software-Programmen und der Verbreitung des Internets erfreut sich die Chartanalyse steigender Beliebtheit. Während bis zur Mitte der 90er Jahre eine charttechnische Auswertung mit dem PC für Privatanleger undenkbar und teuer war, stehen dem Investoren aktuell kostenlose Chart-Tools im Internet zur Verfügung.
Ein weiterer Unterschied zu früheren Zeiten: Im letzten Jahrhundert betrachteten die meisten Sparer den Aktienhandel als hoch spekulativ. Heute ist es normal, wenn man am Stammtisch über das Thema „Finanzen & Börse" spricht.
Die Börse hat im Laufe der Zeit seinen Ruf als „Black Box" verloren. Heutzutage eröffnet man mit wenigen Mausklicks ein Online-Depot bei einer Direktbank oder einem Broker.
Während früher die Tageszeitung Aufschluss über Aktienkurse gab, erhalten Sie heute bei vielen Direktbanken oder bei einem direct broker bei einer Depoteröffnung entweder automatisch Echtzeitkurse oder zumindest ein Kontingent, so dass Sie sekundengenaue Charts vor sich sehen und schnell handeln können.
Die Technische Analyse spaltet sich in die beiden Bereiche „Markttechnik" und „Charttechnik". Während die Markttechnik auf „Technischen Indikatoren", auf teilweise komplizierten mathematischen Formeln basiert, beruht die Chartanalyse auf einigen simplen Regeln. Dies ist ein großer Vorteil der Charttechnik.
Vorsicht: Die Einfachheit der Regeln macht die Anwendung der Chartanalyse nicht zu einer einfachen „Technik".
Kennen Sie den alten Börsianer-Spruch: „10 Charttechniker - 10 Interpretationen". Diese landläufige Meinung rührt daher, dass die Chartanalyse keine exakte Wissenschaft ist.
An dieser Stelle vielleicht mal etwas Grundsätzliches zur Charttechnik. Es ist ja nicht so, dass man einfach irgendwelche Linien in einen Chart einzeichnet und im Anschluss seine Positionen danach ausrichtet. Es geht nicht um die Linien, sondern viel mehr um die Kursmuster und die dahinter stehende Psychologie der Anleger.
Natürlich beeinflussen auch Wirtschaftsdaten die Kurse. Aber nicht die Daten selbst, sondern wie diese Daten von den Anlegern aufgefasst werden ist ausschlaggebend.
Diese Auffassungen spiegeln sich im Kursverlauf, in bestimmten aussagefähigen, immer wiederkehrenden Mustern wider. Aus denen lassen sich mit einiger Sicherheit Prognosen für das künftige Kursverhalten ziehen.
Wie ein Fährtensucher "liest" der Charttechniker die voraussichtliche Richtung des Marktes aus den Spuren (Mustern), die er gerade hinterlassen hat. Im Idealfall zeigt der Markt eine klare Richtung - einen Trend. Die Spur zeigt dann eindeutig in eine Richtung.
Der Trend orientiert sich dann häufig an Trendlinien, die sich zum Timing von Ein- und Ausstieg einer Position nutzen lassen. Ebenso wie an Unterstützungen und Widerständen, hinter denen ebenfalls reine Psychologie steckt.
Man kann zur Chartanalyse die kurzfristigen Entwicklungen zahlreicher Einzelwerte beobachten, jedoch lohnt es sich allemal ein Blick aufs große Ganze zu werfen. Fangen wir beispielsweise mit dem Deutschen Aktienindex DAX an.
Chart DAX

Die charttechnische Erkenntnis ist so einfach wie logisch. Sie „brauchen" für dieses große Chartbild eigentlich nur eine Linie... nämlich die schwarz gestrichelte. Diese schwarz gestrichelte Linie zeigt als interne Trendlinie den Abwärtstrend seit Ende Dezember 2008.
Die Linie wird als interne Trendlinie bezeichnet, da sie eben nicht ganz genau die jeweiligen relevanten Extrem-Punkte (hier: Hochpunkte) trifft. Allerdings haben diese internen Trendlinien oftmals eine weitaus höhere Relevanz als die ganz genauen Trendlinien. Die Begründung liegt in der Natur der Sache... Wer der Charttechnik keinen Spielraum lässt, wird mit ihr untergehen (oder die Linien so zurecht biegen, dass sie für die eigene Behauptung passen... aber das ist ein anderes Thema). Zurück zum Chart...
Zur besseren Orientierung habe ich noch die wichtige 5.000er Marke als grüne Linie in den Chart eingezeichnet sowie den 256-Tage-GD als blaue Kurve. Eine weitere (wichtige) Information ist das schwarze Rechteck. Hier finden Sie ein Unterstützungsnest bei etwa 4.700 Punkten (und etwas darunter).
Natürlich könnte ich Ihnen jetzt noch ein paar Indikatoren aus der Technischen Analyse einblenden - Bollinger Bands, noch etliche Gleitende Durchschnitte, Money Flow Index, MACD (der aktuell in einem Chart nichts zu suchen hat... aber das wissen die allerwenigsten Charttechniker...), Stochastik, Relative Strength Index und wie sie alle heißen. Aber wozu?
In diesem Chart erkennen Sie alles, was momentan für eine Aufwärtsbewegung relevant ist. Wird die gestrichelte Linie überboten, ist dies ein sehr bullishes Zeichen. Egal ob dies gleichzeitig mit dem Überkreuzen der 5.000er Marke stattfindet oder nicht.
Als kurzfristiger Trader und Day-Trader brauchen Sie unter anderem die oben genannten Technischen Indikatoren. Wenn sich aber so ein klares Bild bietet, wie im oberen Chart sollte jeder Börsianer (auch der Fan fundamentaler Analysen) hellhörig werden und einmal die Bäume weglassen, um den Wald zu sehen.