Technische Analyse
Andreas Wolf in Investors Daily Update
vom 9. April 2009, 10:30 Uhr
Um den Einstiegszeitpunkt nicht nur dem Zufall zu überlassen, bietet die Technische Analyse die richtigen Hilfsmittel. Am Anlagezeitraum orientiert sich der Einsatz verschiedener Indikatoren wie MACD, RSI, Momentum oder Stochastik.
Daneben sind Trendlinien, Verläufe der kurz- bis mittelfristigen gleitenden Durchschnittslinien und möglicherweise ausgebildete Chart-Formationen (wie z.B. Schulter-Kopf-Schulter) bei der Wahl des Investitionszeitpunktes zu berücksichtigen.
Um aus der Kombination verschiedener technischer Indikatoren ein brauchbares Bild zu erhalten, muss allerdings auch ein gewisses Maß an Handelserfahrung vorhanden sein, denn manche Kombinationen erscheinen auf den ersten Blick stabiler, als sie am Ende sind. Je größer und bekannter ein Basiswert am Markt ist und je offensichtlicher so manche Formation sich darstellt, desto unwahrscheinlicher wird eine Auflösung in die erwartete Richtung.
Der bereits entstandene Herdentrieb verhindert in der Regel eine Fortsetzung des bestehenden Trends. Stärkere Kursbewegungen entstehen heutzutage aus vermeintlich unscheinbaren Kerzenformationen, die sich kaum noch in irgendwelchen Trader-Büchern finden. So hat die Mehrzahl der Investoren wohl zur Handelseröffnung am Mittwoch auch kaum auf einen freundlichen Handelsverlauf beim DAX gesetzt. Die technische Analyse ist wie auch andere Analysemethoden von Fehlern nicht frei, vor allem weil sie von Menschen interpretiert wird, aber sie kann die Anzahl der Fehlinvestitionen verringern helfen. Hier geht's weiter: Börsenpraxis
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