Taktisches Options- und Aktientrading
Alexander Hahn in Investoren Wissen zum Thema Derivate & Hebelprodukte
vom 15. Dezember 2009, 16:00 Uhr
ENL5454
es ist soweit: Heute stelle ich Ihnen das zweite Portfolio des Dienstes kurz vor und werde mich auch um die Frage kümmern, welche Broker-technischen Voraussetzungen überhaupt nötig sind, um den Dienst in vollem Umfang nachbilden zu können bzw. was ich hier empfehle. Beginnen wir mit der Betrachtung des zweiten Dienstportfolios, in dem ich auf ganzer Bandbreite Options- und Aktientrading betreiben werde.
Taktisches Options- und Aktientrading: Eine höhere Strategievielfalt geht kaum noch
Wer bisher am Beta-Test zu Point&Figure Trading Signale teilnahm, hat bereits ein wenig Optionstrading erleben dürfen, doch was ich in diesem Portfolio hier durchführen werde, wird noch einmal deutlich intensiver und profitabler.
Wir starten mit 25.000 EUR im Musterportfolio und generell ist hier alles erlaubt, was sich mit Optionen machen lässt und verantwortungsvolles Risikomanagement gestattet.
Ein Beispiel wären etwa Vertikalspreads, welche Ihnen durchaus vierstelle Renditen bringen können, wie mein US-Kollege Karim Rahemtulla bereits in seinem Artikel vom 08.12.2009 über sog. "Verzögerte Spreads" schilderte. Doch es gibt noch eine Vielzahl weiterer Strategien, welche hier eingesetzt werden können: Strangles, Straddles, Spreads, uvm. Theoretisch gibt es keine Grenzen im Vorfeld.
Müssen Sie hierfür eigentlich ein Optionsprofi sein? Nein, keinesfalls. Wenn Sie sich für den neuen Dienst anmelden, werden Sie in den ersten Wochen ein neues Traderhandbuch (zunächst als E-Book) erhalten, in welchem zahlreiche Optionsstrategien bereits im Vorfeld einmal beispielhaft erklärt sind, so dass Sie bereits vorbereitet sind, wenn Sie sich einmal an solch einen Trade wagen möchten. Außerdem bin ich stets für Sie da und helfe Ihnen bei Fragen entweder meist innerhalb weniger Stunden per E-Mail weiter oder einmal pro Woche am Telefon in meiner Sprechstunde. Mit der Zeit werden Sie auch ins Optionstrading immer mehr hineinwachsen, so dass der Dienst Ihnen auch einen Erfahrungsschatz über die normalen Empfehlungen hinaus geben wird, was Sie auch nach einem Abo ein ganzes Leben lang für sich werden nutzen können.
Die Möglichkeiten mit Optionen sind wirklich sehr interessant. Sie können vom Zeitwertverfall von Optionen profitieren, Sie können darauf setzen, dass Aktien einen gewissen Korridor nicht verlassen oder gewisse Grenzen nicht überschreiten. Sie können direktional (d.h. long bzw. short) handeln und dabei aber mit jedem Monat Ihr Risiko senken, Sie können sog. Prämien-Sammel-Strategien fahren, uvm.
Um die maximale Flexibilität der Strategien zu gewährleisten, trade ich in diesem Portfolio nicht nur Optionen, sondern auch Aktien. Dadurch ergibt sich nochmals ein erhebliches, weiteres Potential an strategischen Möglichkeiten, da wir so auch Kombinationsstrategien aus Optionen und Aktien nutzen können.
Wenn Sie sich für Optionen interessieren, ist es wohl das Beste, Sie sehen sich das Portfolio einfach einmal live für drei Monate an. So erhalten Sie den zuverlässigsten Eindruck von einer wahrscheinlich in einigen Bereichen für die meisten von Ihnen relativ neuen Tradingwelt. Auch im Beta-Test bildeten natürlich nicht alle Anleger die Portfolios komplett und aktiv nach. Sehr viele Leser sahen einfach nur einmal zu und lernten dabei trotzdem eine ganze Menge. Was ich damit sagen will: Wer sich wirklich für das Thema Optionstrading interessiert, kann bei einem Probe-Abo meines neuen Dienstes nur gewinnen. Egal, ob er/sie die Portfolios letztlich tatsächlich sofort nachbildet oder nicht.
Doch welche Voraussetzungen sind eigentlich für den Optionshandel nötig?
So wunderbar der Handel mit Optionen ist, so nötig ist der Hinweis, dass Sie hierfür einen entsprechenden Broker benötigen, welcher Ihnen einen Zugang zum Optionsmarkt bietet. Im Gegensatz zu anderen Optionsanlegern zieht es mich allerdings nicht in den EUREX-Bereich, sondern ich arbeite nahezu ausschließlich mit US-Optionen.
Der Grund hierfür ist u.a., dass ich gerne "an der Quelle" bin, was die Weltmärkte angeht. Die US-Börsen sind nach wie vor der internationale Taktgeber und das Universum der dort optionierbaren Werte sagt mir sehr zu. Gleichzeitig erhalte ich verschiedene Daten, welche für mein Research wichtig sind, schwerpunktmäßig für den US-Raum, da die Landschaft in Europa, was komplexere und institutionelle P&F-Datenanbieter angeht, eher sehr dünn ist (und P&F letztlich ja meine Hauptmethodik der technischen Analyse der internen und der externen Märkte ist).
Der Handel mit US-Optionen erfolgt geordnet über entsprechende Börsen (z.B. die CBOE in Chicago) und die entsprechenden Kontrakte sind alle standardisiert. Welche Zugangsvoraussetzungen für den Optionshandel bestehen, liegt teilweise im Ermessen des einzelnen Brokers. Jeder Broker möchte von Ihnen (wie bei der Freischaltung für die Terminmarktfähigkeit in der BRD bei z.B. Optionsscheinen auch) wissen, wie viel Erfahrung Sie im Options- und Aktienbereich schon haben. Was Sie auf solche Anfragen antworten ist natürlich Ihnen überlassen, aber letztlich werden all die "kritischen" Punkte ja im Börsendienst erklärt und es besteht jederzeit die Möglichkeit, im Zweifelsfall auch nochmals bei mir direkt nachzuhaken. Ich erwähne dies nur, weil Anfänger von einigen Brokern nur sehr ungern zugelassen werden.
Für den aktiven Optionshandel empfiehlt sich aus meiner Sicht ein Zweitkonto bei einem internationalen Broker und ein Startkapital von mindestens $10,000. Alles darunter macht vom Money-Management nicht wirklich viel Sinn. Der Vorteil solch eines Zweitkontos bei einem derartigen Broker ist, dass dort das Thema Abgeltungssteuer in der Regel viel einfacher gehandhabt wird (gesammelte Meldung am Jahresende; für dieses Thema aber bitte im Zweifelsfall den eigenen Steuerberater konsultieren, da ich keiner bin) und dass die Ordergebühren in der Regel nur einen sehr kleinen Bruchteil von dem betragen, was Ihnen wahrscheinlich Ihr Broker bisher berechnet.
Ein Nachteil auf den ersten Blick ist der manchmal etwas umständlicher anmutende Anmeldungsprozess. Doch wenn Sie einmal im Sattel sitzen, geht der Rest sehr glatt und einfach, da Ihnen hier auch die Begleitdokumentation zu meinem neuen Dienst entsprechende Hilfe gibt. Und letztlich ist solch eine Anmeldung ja auch nur einmal am Anfang durchzuführen und auch hier gibt es zahlreiches Begleitmaterial für Sie, was Ihnen hilft.
Ich möchte an dieser Stelle keine Broker öffentlich im Daily beim Namen nennen. Zwar haben weder der Verlag noch ich mit irgendwelchen US-Brokern ein Abkommen zur Kundenvermittlung o.ä., aber ich möchte gar nicht erst den Verdacht der "Schleichwerbung" entstehen lassen.
Sobald Sie sich für den Dienst anmelden, erhalten Sie erste Hinweise und Hilfestellungen zum Thema Brokerwahl. Sollten Sie vorher noch Fragen haben, können Sie sich ja auch gerne jederzeit an mich wenden.
Morgen stelle ich Ihnen übrigens eine ganz besondere Extra-Komponente meines neuen Dienstes vor, welche es in Ergänzung zu den beiden bisher beschriebenen Portfolios zusätzlich geben wird.
Was das genau sein wird, erfahren Sie morgen an dieser Stelle hier bei Investoren Wissen...
Beste Grüße
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Kommentare
Kommentar abgeben- Kommentar von Ronald Bonitz (15.12. 2009 17:00 Uhr):
Sehr geehrter Herr Hahn, Ich möchte weniger den Artikel kommentieren als vielmehr fragen, ob es für die Anmeldung zu Ihrem neuen Dienst am Freitag den 18.12. einen eigenen Link geben wird und wo ich den ggf. finden kann. Seit mehreren Monaten verfolge ich Ihren eMail Dienst mit großem Interesse und Gewinn an Wissen und möchte mit Hilfe des neuen Dienstes dieses künftig auch anwenden. mfg Ronald Bonitz
Antworten - Kommentar von Harry Schmidt (15.12. 2009 20:58 Uhr):
Hallo Herr Hahn, wo kann ich mich für den 3 Monatstest anmelden. In Ihrem Newsletter ist leider kein link. Mit freundlichen Grüßen Harry Schmidt
Antworten - Kommentar von Alexander Hahn (16.12. 2009 10:47 Uhr):
Guten Tag Herr Schmidt, die Anmeldung erfolgt diesen Freitag um 16 Uhr, dann wird der Newsletter gestartet mit einem besonderen Erstangebot. Beste Grüße Alexander Hahn
Antworten - Kommentar von Gerd Späth (16.12. 2009 14:26 Uhr):
Guten Tag Herr Hahn, brauche ich für Ihren Dienst Englischkenntnisse? Wie hoch ist das Währungsrisiko? Mit freuntlichem Guß G. Späth
Antworten - Kommentar von Alexander Hahn (16.12. 2009 19:39 Uhr):
Hallo Herr Bonitz, den Link gibt es in der Investoren Wissen-Ausgabe am Freitag um 16 Uhr. Beste Grüße Alexander Hahn
Antworten