Steuerstandort Schweiz
Markus Miller in Kapital & Steuern Global zum Thema Kapitalschutz
vom 11. Dezember 2008, 16:00 Uhr
Die Schweiz ist nach wie vor ein äußerst attraktiver und vor allem effizienter Steuerstandort für Unternehmen, das ist ein Resultat der globalen Studie "Paying Taxes 2009 - The global picture" von PricewaterhouseCoopers und der Weltbank. In der Schweiz muss ein mittelständisches Unternehmen nur gerade 63 Stunden aufwenden, um die Steuerpflichten zu erfüllen - nur in Luxemburg ist in Europa der Aufwand geringer. Die Gesamtsteuerbelastung ("Total Tax Rate") fiel in der Schweiz im letzten Jahr von 29,1 Prozent auf 28,9 Prozent.
Die Top Länder in Europa - Luxemburg, Island, Irland, Schweiz
Mit diesem Satz belegt die Schweiz in Europa allerdings nur den vierten Rang (hinter Luxemburg, Island und Irland). Insgesamt ist der Steuerwettbewerb im letzten Jahr härter geworden: Länder wie Luxemburg und Norwegen überholten die Schweiz im globalen Ranking der Steuersystemkomplexität, und sie fiel so vom 15. auf den 19. Platz zurück.
Die Steuerkomplexität
Dieser Platzverlust liegt vor allem daran, dass in der Schweiz die Zahl verschiedener Steuerarten hoch ist und deshalb viele Steuerzahlungen an verschiedene Behörden notwendig sind. Hier liegt auch das größte Reformpotenzial, damit die Schweiz auch in den nächsten Jahren im Steuerstandortwettbewerb vorne mithalten kann.
Die Ermittlung der Gesamtsteuerbelastung beruht auf der von PwC entwickelten Total-Tax-Contribution-Methodologie und hilft Unternehmen, ihre gesamten Steuerbeiträge weltweit oder länderspezifisch aufzuzeigen und zu kommunizieren. Das Konzept der Total Tax Contribution findet eine immer größere Akzeptanz und wird als gute Bemessung der von Unternehmen geleisteten Beiträge an den Staat gewertet. Die so gewonnenen Erkenntnisse erlauben es, Steuerrisiken zu identifizieren und zu minimieren.
Die Studie Paying Taxes 2009
Die vollständige Studie können Sie hier herunterladen oder auch als Hardcopy bestellen. Leider ist die Studie allerdings nur in englischer Sprache verfügbar.
Ihr
Markus Miller
... das Steuern ist wichtiger als die Steuern!
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