Steigende Getreidepreise verteuern Futtermittel und Fleischproduktion
Jürgen Nowacki in Investoren Wissen zum Thema Agrar-Rohstoffe
vom 10. März 2011, 16:00 Uhr
ENL5454
In der Wirtschaftspresse lesen Sie, dass weltweit die Getreidepreise steigen. Die Ursachen liegen zum einen darin, dass Unwetter die Ernteerwartungen negativ beeinflussen, zum anderen darin, dass die EU Mais lieber als Benzinzusatz verarbeiten lässt, als die Anbauflächen für die Nahrungsmittelproduktion und bezahlbare Lebensmittel zu sichern. Für Anleger und Spekulanten stellt sich nun die Frage, wie sie von diesem Umstand profitieren könnten.
Nun, wenn der Mais mehr Ertrag bringt, wenn er zu Ethanol verarbeitet wird, dann wird auch das Futtermittel für die Nutztierzucht teurer, und das wiederum könnte die Fleischpreise verteuern. Soweit die Handelsidee:
Bevor wir uns der Preisentwicklung widmen, schauen wir uns an, ob es unter saisonalen Gesichtspunkten ein guter Zeitpunkt wäre, jetzt in Zuchtbullen (Feeder-Cattle) zu investieren.
Nach dem saisonalen Muster der Feeder Cattle Futures haben sich in den letzten 35 Jahren die Monate März und April als gute Kaufmonate etabliert.
Zum zweiten Teil von: Steigende Getreidepreise verteuern Futtermittel und Fleischproduktionähnliche Beiträge:
- Steigende Getreidepreise verteuern Futtermittel und Fleischproduktion
- Grundlegend: Landwirtschaftliche Erzeugnisse der neue Hit
- Getreidepreise steigen!
- Steigende Getreidepreise unterstützen Kalimarkt
- Steigende Getreidepreise vorprogrammiert
- Getreidepreise legen weiter zu
- Ausblick: Aluminium – steigende Lagerbestände
- Getreidepreise legen deutlich zu
- Steigende Getreidepreise