Steckt Gold im Abwärts- oder Aufwärtstrend?
Sven Weisenhaus in Wave Daily zum Thema Gold als Geldanlage
vom 9. Februar 2012, 13:00 Uhr
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nach langer Zeit der Skepsis konnte mich Gold Anfang Januar wieder durchaus mit einem stark reduzierten Preis überzeugen. Doch erst richtig auf die Käuferseite wurde ich durch die charttechnische Situation gezogen. So erreichte der Kurs Ende Dezember exakt das untere Ende des grünen Trendkanals, der immerhin bereits seit 2008 Bestand hat und drehte dort wieder nach oben.
(Quelle: CFX-Broker) Gold, Candlestick-Chart, Wochenkerzen
Damit war auch nach der Elliott-Wellen-Theorie eine ABC-Korrektur abgeschlossen, wonach wieder steigende Kurse denkbar waren.
Formal noch im Abwärtstrend, ...
Da die Korrektur, gemessen an der vorangegangenen Aufwärtsbewegung, recht knapp ausfiel, riet ich nur zu einem Teileinstieg. Auch, weil formal betrachtet ein kurzfristiger Abwärtstrend vorlag und immer noch vorliegt, solange das letzte Hoch (Welle b) bei 1.802,5 USD nicht überschritten ist.
... charttechnisch Abwärtstrend gebrochen
Formal betrachtet lag und liegt zwar noch ein Abwärtstrend wegen der tieferen Hochs und Tiefs vor, charttechnisch betrachtet wurde dieser jedoch inzwischen gebrochen, weil die roten Abwärtstrendlinien, die nach den Regeln der Charttechnik auf die Hochs gelegt wurden, überschritten wurden.
(Quelle: CFX-Broker) Gold, Candlestick-Chart, Tageskerzen
Teileinstieg führte zu risikoarmen Gewinnen
Wer den Aussagen aus der letzten Analyse also gefolgt ist, kann inzwischen auf schöne Gewinne blicken, ohne sich zu weit aus dem Fenster gelegt zu haben. Der Goldpreis konnte seit der letzten Analyse von knapp 1.600 USD auf nun 1.750 USD bzw. um über 9% zulegen.
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